Leiser CR-10 zum Letzten - Control-Box-Kühlung

Der letzte grosse Nerv-Faktor blieb der im Schaltnetzteil eingebaute, kleine 60mm-Lüfter. Ein Austausch mit einem leiseren Papst-Lüfter hat nicht viel gebracht.
Folgend überlegte ich mir eine bessere Kühlung, welche auch insgesamt leiser sein sollte. Zwei grosse Lüfter einzubauen, wie oft gesehen, finde ich etwas übertrieben. Ein einzelner 120mm-Lüfter sollte eigentlich reichen.
Ich entschied mich für einen
Noctua NF-S12A FLX. Diesen liegen Adapterkabel bei, mittels denen die Drehzahl (und der Lärmpegel) nochmals verringert werden kann. Es gibt insgesamt drei Abstufungen. Ich lies den Noctua vorerst auf der schnellsten Stufe laufen, später drosselte ich ihn auf low-noise Betrieb (mittlere Stufe), da es wohl ausreichend ist. Also wurde alles nochmals etwas leiser.
Schnell gewöhnt man sich an die neue Lautstärke und dann hört man dafür die Schrittmotoren wieder besser ;-) ... aber nein im Ernst, jetzt ist er wirklich leise genug!

Die kleinen Lüfter (vor dem Mainboard und Rückseite), welche ich schon früher durch Leisere ersetzte, lasse ich vorerst eingebaut und angeschlossen. Da sie kaum hörbar sind, macht es keinen Sinn sie jetzt wieder auszubauen. Ich denke aber, dass sie nun nicht mehr unbedingt notwendig wären.


Die Abdeckung des Schaltnetzteils wird nicht entfernt, wie schon oft gesehen. Dieses Stück Alublech ist ebenfalls Teil der Kühlung: Erstens durch das vorhandene Aluminium-Material / resp. die Fläche und zweitens weil die Kühlluft schön durch diesen Gehäuse-«Kanal» hindurch gezogen wird, um alle Komponenten gleichmässiger zu kühlen. Ausserdem schirmt das Gehäuse allenfalls Störstrahlung ab.
Das Gitter vor der Lüfteröffnung kann man jedoch entfernen, da es den Luftstrom eh nur behindert.






Ersetzt wird also nur das Bodenblech. Der neue Boden kann zweiteilig oder als Ganzes ausgedruckt werden, je nach Druckraum der zur Verfügung steht.
Der neue 120mm-Lüfter bläst die warme Luft nach aussen und saugt kalte Luft einerseits über die vordere Öffnung im Bodenteil an und auch über die bereits bestehenden seitlichen Lüftungsschlitze, linksseitig am Gehäuse.
Die Kühlung ist nun wesentlich besser und weil alles nicht mehr so heiss wird, schaltet sich der laute Lüfter im Schaltnetzteil überhaupt nicht mehr ein, da er temperatur-gesteuert ist. Deshalb muss man ihn auch nicht weiter ausbauen und im äussersten Notfall könnte er trotzdem mal kurz einspringen, sozusagen als Backup. 

Beim bisherigen Drucken hatte er sich kein einziges mal eingeschalten, also dürften die Temperaturen weit unter den vorherigen Werten liegen. Der Haupt-Störenfried ist nun also endlich verstummt und ich habe mein Ziel erreicht. 

Zum Nachdrucken kann man die Teile hier downloaden



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