Mit dieser Hundedusche hatte ich wohl Pech und einfach nur ein Montag-Modell erwischt. Für den Kaufpreis erhielt ich so immerhin einige Teile, wie die spezielle Brause samt Schlauch, welche weiter verwendet werden können. Die Pumpe wurde durch eine neue ersetzt. Ein anderes Modell mit etwas weniger Förderleistung, aber vorerst ausreichend. Der Schalt-Birne war auch nicht zu trauen, da etwas billig verarbeitet. Sie wurde durch einen einfachen Wippen-Schalter ersetzt, welcher erst noch kleiner ist und macht was er soll!
Nun ist die Dusche wohl endlich einsatzfähig und weitere Überraschungen damit wohl nicht mehr zu erwarten? Wurde ja auch endlich Zeit! Fazit: Kein Chinaschrott, welcher nicht verbesserungswürdig ist!
Windkraft ist eine feine Sache. Mit dem hier gezeigten
Windrädchen kann zwar höchstens eine LED betrieben werden, aber vielleicht will
man ja erst mal gar nicht viel mehr?
Schon beim Bau dieses kleinen Flitzers macht man interessante Erfahrungen mit
dieser Technik.
Die Idee kam auf, weil ich bei meinen Festplatten-Hacks einen Verwendungszweck
für einen Festplattenmotor suchte. Da dieser schon mit praktischen
Mechanikteilen für etwas Drehendes ausgestattet ist, war die Idee relativ
schnell entstanden. Die Platten dienten als Befestigung für die Flügel. Eine CD
hat den gleichen Lochdurchmesser wie eine Festplatte und passte deshalb auch
noch darauf. Etwas schwieriger ist die exakte Anbringung der Flügel, jeweils
120° versetzt.
Für den Repeller wurden Rohrflügel angefertigt. Ein Kunststoff-Rohr aus dem
Sanitär-Bereich wird mit Säge und Feile bearbeitet.
Für Bastelzwecke würde wohl schon ein rudimentäres Profil reichen. In einem
Forum über Kleinwindanlagen fand ich viele interessante Beiträge dazu. Einige
fachkundige Leute haben da auch eine Excel-Tabelle veröffentlicht, mit deren
Hilfe man optimierte Rohrflügel berechnen und
ausdrucken kann. Das ausgedruckte Schnittmuster kann direkt auf das Rohr
geklebt werden und dient als Schablone zum Aussägen der Profile. Wer später
eine grössere Anlage bauen will, der kann dies hier schon einmal alles im
Kleinen testen. Eine weitere interessante Seite mit vielen Infos findet man
unter http://www.daswindrad.de
Für mein «Spielzeug» war mir also so ein berechneter Flügel nicht zu schade. Natürlich
war ich auf das Resultat gespannt.
Das ganze habe ich an einem Rohr befestigt. Die Ausgänge des Motors führen auf
eine kleine Elektronik. Die drei Phasen mit Drehstrom werden mit je einer Diode
gleichgerichtet. Die DC-Spannung sollte für den Betrieb einer LED reichen.
Als ich das Windrad testete, drehte es eigentlich recht flott. Der Rundlauf war
gar nicht so schlecht, d.h. wenig Vibrationen. Leider reichte die Drehzahl aber
nicht aus, um eine ausreichende Spannung für die LED zu generieren.
Darauf erweiterte ich die Schaltung mit einem Spannungs-Booster a la
Joule-Thief. Doch es half alles nichts, die Drehzahl war zu gering. Jedenfalls
bei den Windstärken, welche zur Testzeit herrschten.
So legte ich den Festplattenmotor wieder zur Seite und kramte einen
Schrittmotor hervor. Diese sind weitaus besser geeignet und generieren schon
bei niedrigen Drehzahlen brauchbare Spannungen. Der Motor wurde auf eine
Plattform geschraubt, welche an einem Rohr drehbar gelagert ist. Zusätzlich kam noch die Windfahne dazu.
Nun konnte die LED problemlos zum Leuchten gebracht werden. Bei den Tests bekam
aber die Repeller-Nabe erste Ermüdungserscheinungen. Die Belastungen sind nicht
zu unterschätzen!
So wurde nochmals ein Zweiflügler konzipiert, welcher auch leichter anzubringen
ist. Die Vorgehensweise war ansonsten wieder dieselbe.
Das Anlaufverhalten und die Laufruhe überzeugten mich erneut. Mit solchen
Spielereien kann man doch schon einige brauchbare Erfahrungen machen.
Eine Kleinwindanlage mit akzeptablem Energiegewinn zu bauen, würde mich schon
reizen! Wenn man bedenkt, dass man die Energie eigentlich für lau bekommt -
hmm!
Leider sind die Bedingungen dafür aber nicht überall gegeben. Hierzulande wohl
nur auf exponierten Bergkämmen, im Flachland bestenfalls anlässlich eines
seltenen Herbststurmes. Alle Fotos dazu hier
Betreffend der Reparatur einer Hundedusche hatte ich ja bereits berichtet. Zur Wiederholung: Das Ding lief nur wenige Minuten, dann surrte nur noch der Motor aber kein Tropfen Wasser wurde gefördert. Die Ursache war ein lockeres Schaufelrädchen, welches mit Klebstoff repariert wurde. Danach förderte die Pumpe wieder Wasser.
Nun gut, konnte sie also wieder eingesetzt werden - dachte ich. Als der Tag der Wahrheit kam, bereitete ich alles vor und drückte den Ein-Taster an der Schalt-Birne - nichts passierte. Alles gecheckt und wiederholt versucht - nichts geht! Nicht zu glauben, zweimal die nahezu identische Situation: Ich stehe hinter meiner Karre und will die Dusche erstmalig einsetzen, aber nix geht. Diesmal surrte nicht einmal mehr der Motor. Ich vermutete eine schlechte Lötstelle in der Verkabelung. Eigentlich nichts ungewöhnliches bei all dem China-Schrott. Also schraubte ich bei Gelegenheit das Zeugs auseinander. Zuerst der Schalter - sah wie erwartet nicht sonderlich gut aus, wurde neu gelötet.
Danach leider immer noch kein Erfolg, also könnten es vielleicht die Anschlüsse am Motor sein? Den Motor aus seinem Gehäuse gezogen und dann war eigentlich schon alles klar. Der surrt wohl niemals mehr, alles oxidiert und am Arsch!
Die Frage ist nun, kann der so schnell oxidieren, falls da etwas Wasser eingedrungen sein sollte? Das Teil war bei mir ja nur fünf Minuten in Betrieb. Eigentlich sollte das Gehäuse ja dicht sein, hat O-Ringe montiert! Aber so wie der Motor aussieht, war der vermutlich schon bei Anlieferung angerostet! Also kurz ??? Nur eines weiss ich: Dem Chinaschrott ist nicht zu trauen. Wer so etwas oder anderes über Ebay kauft, sollte es gleich ausgiebig testen, um allenfalls innerhalb der begrenzten Frist eine Rückerstattung geltend machen zu können.
Nächstens werde ich wohl eine andere 12V-Pumpe an die Dusche montieren, aber keine aus China!
Dieser Forellenbach ist mir schon länger bekannt. Ein unscheinbarer Bach, welcher glücklicherweise nie eingedohlt wurde und sein Bachbett noch denselben Verlauf hat wie vor hundert Jahren oder mehr! Als Besitzer einer GoPro wollte ich doch mal genauer schauen, was es unter Wasser zu sehen gibt. Einfach nur die Kamera an einer Leine befestigt in den Bach zu schmeissen, war etwas simpel. Um den Spassfaktor zu erhöhen musste eine andere Lösung her!
Ich erinnerte mich an ein Spielzeug-U-Boot, welches in meinem Besitz ist. Fernbedienbar und einst noch mit Zusatz-LED's aufgepimpt! Da wollte ich nun die Kamera dran befestigen, um sie in alle Ecken des Baches zu steuern.
Natürlich musste das U-Boot mit Schwimmkörpern gestützt werden, um mit der Kamera nicht gänzlich abzusaufen. Es reichte ja, wenn die Kamera unter Wasser lag. So tief war der Bach nun auch nicht. Das U-Boot sollte lediglich über Wasser fahren und steuerbar sein. Die bescheidene Reichweite der Fernbedienung reichte gerade für einige Meter.
Das Boot
Nun ja, seht selber das Ergebnis. Es hatte doch mehr Forellen als erwartet. Die Aufnahme gegen den Strom, den Bach
hinauf, erinnert doch eher an Nemos fantastische Reisen in unbekannte Tiefen. Gerne wäre ich noch weiter in unbekannte Gewässer gestossen, aber Motorleistung und Reichweite der Fernbedienung waren nicht gegeben.
Vielleicht wäre diese Geschichte der Ansporn dazu, einen ROV zu bauen. Aber bis es so weit ist, fliesst noch sehr viel Wasser den Bach hinunter.
Hier mal die bekannte Ansage (ob’s was nützt?): Achtung – Laser sind kein Spielzeug! Diese Anregungen sind nur für Leute gedacht, welche gewissenhaft und umsichtig mit Lasern umgehen können und über gewisse Fachkenntnisse verfügen. Laser sollten niemals Menschen und Tiere gefährden!
Der Bau dieser Low-Cost-Lasershow begann mit einem Kemo-Bausatz, welcher lediglich zwei regelbare Motoren mit Spiegeln beinhaltete. Die Elektronik ist eingegossen, die billigen Einstellregler etwas störanfällig angebracht. Der Laser-Strahl wird in den drehenden und versetzten Spiegeln abgelenkt; es entstehen sogenannte Lissajous-Figuren. Je nach Drehzahl der Motoren ändern sich diese Figuren.
Ich verwendete zuerst ein rotes, dann wegen der besseren Sichtbarkeit, ein grünes Lasermodul. Für Innenbereiche ist ein einfacher roter Laserpointer mit wenig Leistung angebracht und auch gefahrloser! Das reicht völlig, um Figuren an eine Zimmerwand zu projizieren. Zum Betrieb einer «nackten» Laserdiode wird eine Konstantstromquelle benötigt. Der Betriebsstrom der Laserdiode sollte unbedingt eingehalten werden. Eine Stromquelle kann man einfach mit einem Spannungsregler LM317 aufbauen. Die nötigen Sicherheitsmassnahmen sind dabei immer strikt einzuhalten!
Die Figuren werden natürlich mit mehr Distanz zur Projektionsfläche auch grösser. In Gedanken sah ich schon riesige, mehrere Meter grosse Figuren. Dafür ging ich abends in eine stillgelegte Kiesgrube, wo ich niemanden mit meinen Lasertests stören dürfte. Die Idee, an einer der senkrechten Kiesgrubenwände eine riesige Figur zu projizieren, blieb leider nur Fantasie. Weil alles nass war reflektierten die steinigen Grubenwände schlechter, als wenn sie staubtrocken sind. Vielleicht reicht für solche Vorhaben auch die Leistung des Lasers nicht? Na ja, egal. Nach einigen Versuchen mit dem Kemo-Gefriempel war das Interesse geweckt, eine verbesserte Laser-Steuerung aufzubauen. Statt zwei, sollen drei Motoren zum Einsatz kommen und die Drehzahl soll etwas sensibler gesteuert werden können. Ausserdem soll auch die Drehrichtung der Motoren geändert werden können. Also ab in die Werkstatt!
einige Wochen später….
Mittlerweile wurde die Lasershow fertig. Mit drei Motoren erhöht sich die Anzahl möglicher Figuren, welche dargestellt werden können. Unterschiedliche Drehrichtungen ergeben wiederum mehr Möglichkeiten. Die Motoren stammen aus alten Laufwerken und sind ideal, da sie schon bei geringer Spannung anlaufen. Natürlich werden sie per PWM geregelt.
Über der Austrittsöffnung des Lasers wurde eine Klappe installiert, welche das auftreffende Licht absorbiert. Eine Sicherheit um zu vermeiden, dass der Laser beim Einschalten irgendwo hin «schiesst»! Aus selbem Grund wurde auch ein Schlüsselschalter montiert. Man soll sich beim Einschalten immer bewusst sein, dass ein Laser nicht ungefährlich ist. Also zuerst positionieren, die sichere Projektionswand anvisieren und dann einschalten. Generell empfehle ich für solche «Spielereien» einen roten Laser niedriger Leistung zu verwenden. Also einen handelsüblichen Pointer. Dieser reicht für solche Anwendungen völlig aus und dürfte auch nicht so gefährlich sein.
Leider konnte mit meiner Kamera nicht 1:1 wiedergegeben werden, was man sieht. Die kurzen «Lücken» in den Figuren sind denn auch filmtechnisch bedingt und existieren real nicht. Auch wirkt der Laserstrahl auf dem Film weniger scharf als in echt. Immerhin kriegt man einen Eindruck von den Möglichkeiten dieser Low-Cost-Lasersteuerung.
Diese kleine LED-Lampe fertigte ich für meine kleine Fräse an. Das Problem war, ein passender Schwanenhals zu finden. Meiner hier war ursprünglich mit einer Lupe und einem Klemmständer versehen. Der Lampenkopf wurde aus Alu gedreht. Vorne ist eine 3W-LED neutral-weiss integriert. Eigentlich war gedacht, vor der LED ein Schutzglas anzubringen. Darauf habe ich aber bisher verzichtet.
Lampenkopf drehen
Gewinde-Bohrung für Schwanenhals inkl. Zuleitungen
Wer eines dieser Digital-Oszilloskope besitzt, hat sich vermutlich schon oft wegen dem lauten Lüfter geärgert. Obwohl das Gerät qualitativ sehr gut verarbeitet ist und den Vergleich mit teureren Marken nicht zu scheuen braucht, hat man beim Lüfter wohl sehr gespart? Der kleine 6cm-Quirl macht leider kräftig Lärm und ist einfach nur nervig! Glmpfff, wieso machen die das nur?
Rigol gewährt drei Jahre Garantie, welche nach Öffnung des Gehäuses natürlich hinfällig wird. Trotzdem hätte ich diesen Lärm keine drei Jahre ausgehalten. Also flugs die Kiste aufgeschraubt und einen gescheiten Lüfter eingebaut! Ob und wann man dies macht, muss jeder selber entscheiden. Mir war ein gewisser Komfort wichtiger, als eine etwas längere Garantiezeit.
Die Kiste aufschrauben ist simpel gesagt. Zuerst muss wieder mit viel Gefühl gemurkst werden, damit man nachher weiss, wie es besser geht. Wer sich an folgende Reihenfolge hält, sollte jedoch keine Probleme erwarten.
Einschaltknopf entfernen: Mit passender Zange fassen und gerade nach oben wegziehen
Vier Schrauben lösen: Zwei sind unten bei den Klappfüssen und zwei unter dem Traggriff
Nun das Gehäuse bei der Netzstecker-Buchse etwas anhebeln, damit man es wegziehen kann. Die Befestigungsschrauben der Netzstecker-Buchse stehen da nämlich etwas vor und am Gehäuse an. Lösen kann man die schlecht, weil die Muttern auf der inneren Seite mitdrehen.
Hat man die Gehäuseschale weg, öffnet man die hintere Blech-Abdeckung. Man muss dafür lediglich die zwei Distanzbolzen des Sub-D-Einbausteckers (serieller Anschluss) lösen
Fertig!
Wenn man das Gehäuse wegzieht, fällt vermutlich ein kleiner Plastik-Rahmen heraus! Dieser war in der Aussparung für den Netzstecker eingesetzt. Dort eingebaut behindert er das einfache Wegziehen der hinteren Gehäuse-Schale, weil diese an genannten Schraubenköpfen ansteht! Lässt man es weg, kann man Punkt 3 oben vergessen und das Gehäuse easy öffnen! Also danach besser nicht mehr einsetzen!
Alter Quirl
Zu kühlende Elektronik
Neuer Arctic Lüfter
Als Ventilator verwendete ich diesen 8cm-Lüfter, welcher satt in das Gehäuse passt und leise ist. Genauer einen Arctic F8 mit 2000 RPM und 47,6m3/h Luftdurchsatz. Platz hat es ansonsten genug im Gehäuse! Den Anschluss-Stecker zwickte ich beim alten Lüfter ab und setzte ihn am neuen Lüfter an. Am besten setzt man den Lüfter einige Zentimeter hinter die Auslassöffnung, da er ansonsten teilweise abgedeckt wäre. Im geschlossenen Gehäuse schaufelt er so die Luft ungehindert, quer durch das Gerät. Der Lüfter bläst nach aussen! Auf dem einen Foto ist er provisorisch und verkehrt herum eingesetzt!
Gekühlt werden vor allem die drei Kühlkörper auf der Netzteilplatine. Der längste davon wird bei 20° Raumtemperatur so um die 40 – 45°. Ich erwarte hier keine Probleme, da der neue Lüfter einigen Airflow mehr bietet als der kleine 6cm-Quirl.