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DIY-Windschutz für Mikrofone

Wer schon einen Windschutz für ein Mikrofon suchte, wird schnell bemerkt haben, dass ein passender schwer zu finden  oder aber schweineteuer ist. Also behilft man sich wieder einmal selber.

Zuerst besorgt man sich einen feinporigen Schwamm, wie man sie oft in Restposten findet. Diese sind billig und eignen sich hervorragend dafür.
Man schneidet zuerst ein Stück passender Grösse heraus. Mit einer kleinen spitzen Schere (Pedicure-Schere) wird dann ein Loch für das Mikrofon heraus geschnippelt.
Schneller geht es, dieses mit einem Lötkolben hinein zu brennen. Das kann je nach Material auch gut funktionieren, stinkt dafür etwas. Neuerdings verwende ich dafür meinen Heissluft-Fön mit einem kleinen Düsen-Aufsatz, wohl die beste Lösung.


Das Mikrofon sollte satt in dieses Loch hinein passen. Danach schneidet man mit einer Schere den Würfel noch in die gewünschte Form. Prinzipiell geht dies wie bei einer Thuja-Hecke. Muss nicht unbedingt sein, sieht aber dann schöner aus.

Billiger kommt man nicht zu einem Windschutz! Testete mein Mikro schon bei verschiedenen Lüftchen und es funktionierte einwandfrei.










Abstech-Stahl günstig und easy

Besitzer einer kleinen Drehbank kennen das Problem vielleicht? Gute Abstechstähle sind relativ teuer und die Anderen sind unbrauchbares Gelump! Nun habe ich zwei Tipps zum Abstechen:

Erstens: Abstechen geht bei kleinen Maschinen oft besser, wenn man den Stahl mit der Schneide nach unten einspannt und die Drehrichtung folglich auch umkehrt. Natürlich sollte die Schneide trotzdem auf die Mitte ausgerichtet sein, nur läuft hier eben alles verkehrt.
Selber schon versucht und es funktionierte wirklich besser. Wieso? Keine Ahnung.

Zweitens: Wie kommt man günstig zu Abstech-Messern? Ganz einfach: Man kauft sich ein kleineres Kreissägeblatt mit Hartmetall-Zähnen. Oft gibt es solche auch günstig als Restposten.


Aus dem Sägeblatt kann man nun mit dem Winkelschleifer kleine Stücke heraus schneiden. Die Zähne sind abwechselnd links und rechts geschränkt. So kann man gleich bestimmen ob Links- oder Rechts-Abstechend.
Um dieses Stück einspannen zu können, stellt man einen Klemmhalter her. Meiner hier wurde nur auf die Schnelle gemacht, reicht aber völlig aus.
Der Hartmetall-Zahn wird ausgerichtet und kann nun als Abstechmesser eingesetzt werden.
Billiger kommt man nicht zu brauchbaren Hartmetall-Abstechmessern! 




Low-Budget-Schnurschalter

Für eine Lampe benötigte ich einen Schnur-Schalter. Leider passte der Vorhandene nicht für das dicke Netzkabel. Teurere Schalter sind vielleicht besser zu montieren, doch ehrlich gesagt, finde ich die teilweise recht überteuert.
Also spart man sich das Geld und greift zur McGyver-Lösung, oder hier besser Phillux-Lösung.
Kleinere Wippenschalter hat man meistens noch in der Bastel-Kiste. Viele davon ausgebaut aus alten Elektro-Geräten.
Ich überlegte mir, was ich als Gehäuse verwenden konnte. Ein Stück Elektro-Rohr, ca. 5cm lang, passte und ist günstig.
Eine Aussparung für den Schalter lässt sich leicht anfertigen. Vom Netzkabel entfernt man ein Stück des Mantels, da wo der Schalter hin kommt. Man trennt nur die Phase auf, diese kommt später an den Schalter.



Das Netzkabel zieht man durch das Rohr und schliesst nun die Phase am Schalter an, welcher danach in die Aussparung gedrückt wird.
Am Schluss füllte ich das Rohr grosszügig mit Heiss-Kleber auf - fertig! Isolationstechnisch sozusagen Bullet-Proof! Was will man mehr?



Poor-Man-Dimmer

Dieser Dimmer besteht aus wenigen Bauteilen, ist auch gut auf Lochraster aufzubauen, dimmt von 0 bis 100% und kostet nicht viel, ausser etwas Bastel-Zeit. Was will man mehr?





Das IC besitzt vier NAND-Schmitt-Trigger mit je zwei Eingängen. Für den MOS-FET sollte ein Logik-NFET mit möglichst geringem Rds on gewählt werden. Dann kann man auch auf einen Kühler verzichten. Ich hatte noch IRLZ 34 und IRLZ 44 an Lager, welche beide geeignet sind.
Die Frequenzwerte kann man selber anpassen. 300 - 500Hz dürfte meist passen. Für Foto-Anwendungen vielleicht eher 1 - 2kHz

Ich habe auf dem Schema eine Option eingezeichnet. Falls man lediglich das PWM-Signal benötigt, bsw. zur Ansteuerung einer geeigneteten KSQ, kann man sich den MOS-FET sparen und alternativ einen kleinen Transistor einsetzen. Natürlich baut man nur die Eine, oder eben die andere Variante.

Dank des Spannungsreglers kann der Dimmer auch für 24V-Stripes verwendet werden. Spannungen zwischen 7V bis 28V sind okay.

Ich belastete den Dimmer mit einem Leistungswiderstand. Fast fünf Ampere, ohne Probleme. Mehr konnte mein Netzteil nicht liefern, ansonsten wäre noch mehr möglich. Den MOS-FET liess es jedenfalls völlig kalt!
Und auch wenn der Dimmer für LED-Stripes gedacht ist, den Härtetest mit einer 12V/50W Halogen-Lampe hat er auch gemeistert. 







Spannung am Drain des FET