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Gurtbefestigung für die Actioncam

Wer unterwegs filmt und die Hände dabei frei haben möchte oder seine Kamera einfach unauffällig in Brusthöhe mit filmen lässt, ist mit einem solchen Befestigungssystem gut bedient.

Ich hatte schon einmal einen ähnlichen Halter gekauft. Dieser hatte aber den Nachteil, dass bei jedem Anbringen endlos an zwei langen Schräubchen gedreht werden musste - etwas unkomfortabel und viel Geschraube bei jedem Anbringen oder Entfernen des Halters.

Nun habe ich mir den Strap-Holder von PGYtech gekauft und bin von diesem Teil ziemlich angetan. Erstens ist die Fertigungsqualität hochstehend (Aluminium) und er lässt sich mittels einem Quick-Release-Verschluss schnell an jedem Gurt anbringen. Der Gurt kann eine Dicke zwischen min. 1mm bis zu max. 10mm haben und eine max. Breite von 65mm. Somit passt er wohl an praktisch alle Rucksack-Gurte, Umhängetaschen etc.
Der Clip-Verschluss hat drei Rasterungen, um ihn an verschiedene Dicken anzupassen. Weiter besitzt der Klemmbügel auf der Gelenkseite zwei unterschiedliche Einrast-Punkte. So findet man sicher die geeignete Einstellung.

Natürlich kann die Befestigung beliebig verdreht werden (360°), so dass die Kamera horizontal ausgerichtet ist. 

Zum Lieferumfang gehören ausserdem zwei Klemm-«Schrauben», d.h. sie müssen nicht geschraubt werden wie die normalen Gopro-Schrauben, sondern werden eingesteckt und der Bügel umgeklappt - hält. Schneller ging die Befestigung der Kamera am Halter noch nie.

Der Halter passt für alle Kameras, welche mit den Gopro-Mounts kompatibel sind.
Folgend noch einige Bilder dazu. 








Der neue Video-Kreatör: Erste Einblicke in Pinnacle 19

Achtung! Diese Art von Software kann ich mittlerweile nicht mehr empfehlen! Siehe auch hier

Aller Anfang ist anders...., meine ersten Eindrücke der neuen Videoschnitt-Software Pinnacle 19 Ultimate


Da ich mit der neuen Version 2016 von Magix durchwegs schlechte Erfahrungen machte, wollte ich mit diesem Magix-Scheiss definitiv abschliessen. Vorher arbeitete ich lange mit Magix Video Deluxe MX, hatte da aber noch eher bescheidene Ansprüche an eine Schnitt-Software. Na ja, manchmal kommt man eben auf Umwegen zur richtigen Entscheidung.

Dies hier ist keine ausführliche Rezension, sondern beschreibt nur meine allerersten Eindrücke von Pinnacle. Vielleicht später einmal weiteres dazu?
Ich schaute mir zuerst die Trial-Version von Cyberlink Power Director 14 an. Diese Software wird ebenfalls gut bewertet. Gut ist, dass es überhaupt eine Trial-Version gibt, so kann man die SW vorab etwas testen. Power Director ist sicher eine durchdachte SW, aber der Funke wollte irgendwie nicht springen.
Als Elektroniker war mir deren Workflow irgendwie zu einfach, zu Idioten-sicher. Das mag für manche gut sein, mir ist es zu schlicht - sorry. Ich brauche einfach etwas mehr «Knöpfe» an meinem Messgerät, sonst bin ich unterfordert. Ausserdem ist Power Director im Vergleich eher teuer, viele Features müssen nachgekauft werden.
Also entschied ich mich für Pinnacle v19, natürlich gleich die Ultimate Version. Der Preis dafür scheint mir absolut okay. Leider gibt es bei Pinnacle jedoch keine Trial, also ein Kauf nach Bauchgefühl.




Installation:
Die Installation dauert etwas. Gleich zu Beginn muss man den Key eingeben, danach werden umgehend die aktuellen SW-Pakete runter geladen. Alles läuft sehr übersichtlich ab und man wird laufend informiert.
Das Ganze dauerte bei meinem Rechner schon etwa eine halbe Stunde, aber man braucht dabei ja nicht dauernd vor dem Rechner zu sitzen.


Erster Start: Alles so schön bunt hier...!
Nach der Installation gleich mal Programm gestartet und registriert, geht alles schnell und einfach.
Ich begutachtete ausgiebig die gesamte Oberfläche. Zu vielen Tasten poppt ein Info-Feld auf, wenn man diese mit dem Mauscursor anfährt.
Zuerst änderte ich in den Einstellungen den Speicherort der diversen Ablagen für Projekte, Videos, Music etc.
Standardmässig befinden sich diese unter C:/User/usw. , wie bei den meisten Programmen üblich. Klar verschiebe ich diese alle auf meine Daten-Festplatte, wo sie besser hingehören.

Ein Demo-Film befindet sich bereits in der Timeline und steht allenfalls für Übungszwecke zur VerfügungDie Protagonisten, einige blöd grinsende Flaum-Bubis mit ihren stets dämlich kichernden Hennen, sind allerdings (zumindest bei mir) im falschen Film! So etwas nervt, also besser gleich eigene Clips zum Üben verwenden.

Ungewohnt für mich, die vielen bunten Farben in der Timeline. Pinnacle hinterlegt die verschiedenen Objekte mit unterschiedlichen Farben. So erkennt man später sofort, welche Objekte Filmclips, Bilder, Effekte usw. sind. Clips, welche mit einem Effekt ergänzt werden, erhalten eine farblich hervorgehobene Kante oben am Objekt. Ausserdem sieht man natürlich ein kleines Vorschaubild für jedes Objekt.
Eigentlich eine gute Sache, wenn man sich daran gewöhnt hat, verbessert es die Übersichtlichkeit des ganzen Projektes.


Gut organisiert:
Pinnacle ist logisch struktuiert aufgebaut in Organisieren / Editieren und Erstellen, ferner Import und Export.
Unter dem Reiter Organisieren hat man die totale Übersicht über sämtliche Dateien, Effekte, Projekte usw.



Man erstellt für die Filmprojekte jeweils eigene Ablagen und zieht die zugehörigen Filmclips, Bilder oder Musik-Dateien einfach per Drag & Drop hinüber. Die Original-Daten bleiben jedoch im ursprünglichen Verzeichnis und werden nicht verändert.
Befinden sich sehr viele Dateien in einer Ablage, kann man auch nur bestimmte Datei-Typen einblenden, was die Übersichtlichkeit weiter erhöht. Wirklich sehr gut gemacht.
Ferner lassen sich unter Kollektionen jeweils die letzten importierten Dateien finden, chronologisch nach Zeit. Man kann hier auch eigene Ordner erstellen und bestimmte Effekte & Co, welche man öfters benötigt, mit Rechtsklick auf den entsprechenden Effekt in diesen Ordner kopieren lassen. So braucht man seine Lieblings-Effekte nicht lange zu suchen.

Schon nach kurzer Einarbeitung wird man von diesem Organisations-Reiter begeistert sein.
 

Erste Versuche in der Timeline:
Natürlich habe ich noch von der Vorgänger-SW gewisse Short-Cuts intus, welche nun wohl durch andere ersetzt werden müssen. Ganz so schlimm ist es jedoch nicht. Ausserdem hat es für jeden Befehl natürlich auch einen Button. Die Short-Cuts lernt man stetig dazu - peu à peu!
So kann nun bsw. mit der Page-Up/-Down-Taste jeweils zum nächsten Clip-Anfang oder -Ende gesprungen werden. Bei Magix mussten dazu umständlicher gleich zwei Tasten gedrückt werden.
Im Vorschaufenster kann der Film über das SW-Wheel vor- oder zurück gespult werden. Die Geschwindigkeit lässt sich von schnell bis zum Schneckentempo variieren und es funktioniert absolut präzis und feinfühlig. Die Tonspur dazu läuft ebenfalls synchron mit. Ich bin begeistert! 
So fallen mir also schon erste kleine Verbesserungen im Workflow auf, dass kann ja nur besser kommen!



Erschlagen von den unzähligen Effekten:
Nun wollte ich an eigenen Clips einige Effekte testen. Die Effekte sind ebenfalls in einer Baumstruktur mit vielen Unterordnern abgelegt. Die Auswahl an Effekten ist wirklich unglaublich! Während man bei Magix auch in der teuersten Premium Version lediglich einige Dutzend, mehr oder weniger tolle Effekte erhält, sind es bei Pinnacle Hunderte verschiedene Effekte, Blenden, Titel usw.
Man könnte Stunden damit verbringen, um alle die verschiedene Effekte anzutesten. Hier wird wirklich jeder fündig. Im Reiter Organisation sieht man alle Effekte mit Vorschaubildern. Wählt man einen davon aus, öffnet sich ein neues Fenster und die Vorschau läuft ab. Meist animiert sich schon das Vorschaubild, wenn man mit dem Mauszeiger darüber fährt. Voraussetzung ist natürlich ein leistungsfähiger Rechner, wie bei allen Multimedia-Anwendungen! Solche Anwendungen brauchen einfach Leistungsreserven.
Die Effekte lassen sich im Editor weiter nach den eigenen Vorstellungen anpassen. Einfach den entsprechenden Clip doppelt anklicken und im neu öffnenden Bearbeitungsfenster die verschiedenen Einstellungen anpassen.
Keine fummeligen Schieber oder Zahlenfelder, welche sich dauernd ungewollt verändern, wie bei Magix. Alles lässt sich problemlos einstellen.


Fazit: Pinnacle 19 hat sich zumindest für mich als gute Wahl erwiesen. Dank einiger guter Tutorials dazu auf Youtube, bekam ich schnell den Überblick, wie man bestimmte Video-Bearbeitungen angeht. Natürlich lernt man hierzu nie aus, die Möglichkeiten sind wirklich enorm. Ich hatte mir die Einarbeitung wegen dem gewaltigen Umfang von Pinnacle jedoch schlimmer vorgestellt, als es dann war. Aber Pinnacle lässt sich grundsätzlich sehr intuitiv bedienen.
Natürlich braucht es für anspruchsvolle Projekte auch hier einige Übung und Erfahrung. Das Arbeiten mit Pinnacle macht mir jedoch ausgesprochen Spass und steigert sich mit zunehmender Praxis. Ein gutes Zeichen also, welches für die Software spricht ;-) Ich werde jedenfalls bei dieser Software bleiben.
Jeder registrierte Benutzer von Pinnacle erhält ausserdem 30 Tage Zugriff auf ausgesuchte Lernvideos. Über Englischkenntnisse sollte man dafür jedoch verfügen. Über den Inhalt dieser Videos kann ich momentan nichts sagen, da ich diese erst zu einem späteren Zeitpunkt konsumieren werde.
Weiter kann ich den YT-Kanal von Simon Gabathuler entfernen, welcher regelmässig ansprechende Tutorials zu Pinnacle veröffentlicht. Wer da mal reinschaut, kriegt einen guten Überblick über die Möglichkeiten dieser Software.


Gibt es etwas negatives? Die Software funktioniert auf meinem Rechner bis anhin einwandfrei. Also was ich da bei Magix erlebte!!!
So weit ist mir also bisher wirklich nichts negativ aufgefallen. Dass Pinnacle keine Trial-Version anbietet, mag wohl viele etwas stören. Aber das ist für mich nun kein Thema mehr.

Die offiziellen Tutorials von Pinnacle auf YT mögen vom Inhalt akzeptabel sein. Der Sprecher mit seinem US-Slang und seinen albernen HipHop-Allüren, mag vielleicht für Amerikaner witzig sein, für den Rest der Welt vermutlich nicht unbedingt. Na ja, wie bereits erwähnt gibt es andernorts auch kompetente Tutorials in Deutsch und das Handbuch zu Pinnacle ist ebenfalls ausführlich. Ebenfalls sind im Handel DVD-Lehrgänge dazu erhältlich, auf Deutsch. Einfach danach googeln ;-)
Egal ob Buch oder DVD, solche Lehrgänge und ein geführtes Einarbeiten in diese Software sind sehr zu empfehlen. Nur so eignet man sich von Beginn an den besten Workflow an und man hat dann auch viel mehr Freude am Schneiden.


Pinnacle 19 erhält man hier ;-)

Was Gopro «falsch» macht! Xiaomi's Actioncam-Fernbedienung

Manchmal ist zu viel Schnick-Schnack einfach nur Scheisse! Xiaomi zeigt Gopro wieder mal die lange Nase!
Ja ich weiss, Xiaomi ist für uns ein seltsamer Name und viele denken, wieder so ein China-Schrott. Aber Xiaomi gehört wohl zu den Unternehmen, bei denen man sich über Qualität keine Sorgen machen muss. Selber habe ich nun schon verschiedene Produkte von Xiaomi getestet und war immer begeistert.

Neulich schaffte ich mir zu meiner Xiaomi Yicam eine Fernbedienung an, folgend kurz FB genannt. Die ist winzig, viel kleiner als die von der Gopro.



Im Vergleich die FB von Xiaomi und
Gopro

Gut, sie hat kein Display. Aber braucht man das? Eine Fernbedienung benötigt man in 99,99% der Fälle zum Fern-Auslösen der Kamera und dazu braucht es lediglich eine Taste, mehr nicht! Bestenfalls vielleicht noch zwei Tasten. Eine um den Foto- / Video-Modus zu wählen und eine zum Auslösen. Für die restlichen 0,01% fällt mir nun echt nix ein - sorry!

Klar, über die Gopro Fernbedienung hat man noch Zugriff auf die Kamera-Einstellungen. Aber dies lässt sich bei beiden hier erwähnten Actioncams weit bequemer über die App durchführen. Ein Smartphone hat ja heute eh jeder zur Hand.
Die Gopro WiFi-FB hat sicher auch eindeutig die grössere Reichweite. Aber ich musste meine Actioncam wirklich noch nie aus einer Distanz von 180 Metern auslösen. Da hätte ich schon Bedenken, dass die Gopro verschwindet, bis ich am entfernten Auslösepunkt angelangt wäre!

Nun aber das Beste: Die Xiaomi-Fernbedienung wird von einer simplen 3V-Knopfzelle 2032 gespiessen. Eine solche reicht ihr locker für ein Jahr oder länger, da die Fernbedienung nur beim Auslösen einen winzigen Strom nuckelt. Man muss sie deshalb auch nicht ein- oder ausschalten.
Die Gopro-Fernbedienung ist dagegen ein Stromfresser, muss ständig wieder nachgeladen werden. Bestenfalls nach zwei, drei Stunden Betriebsbereitschaft. Wenn man sie einsetzen möchte, hat sie vielleicht gerade keinen Saft mehr.

Die Gopro-FB ist wasserdicht bis 10m Tiefe. Auch wenn man die FB einmal unter Wasser benützen möchte, würde man spätestens dann feststellen, dass WiFi unter Wasser gar nicht funktioniert! Aber immerhin, wasserdicht ist sie. Was man mit einer FB unter Wasser  will, ist mir somit ein Rätsel?
Sicher werden einige die Features der Gopro-FB bewusst ausreizen und nutzen. Aber nur weil 0,01% der Benutzer eine solch kostspielige FB geil finden, muss jeder andere Benutzer ebenfalls tief in die Brieftasche greifen, obwohl er eigentlich nur den simplen (Fern-) Auslöser benötigt.
Ehrlich gesagt habe ich die Gopro-FB fast nie benutzt, weil sie mich nie überzeugt hat, weil mir das ständige Nachladen auf den Senkel ging und weil sie mir immer noch zu klobig ist.


Die Xiaomi-Fernbedienung wird per Bluetooth einmal mit der Yicam gepairt. Danach braucht man dies nicht zu wiederholen, kann sie einfach nur benützen, wenn man sie braucht. Und sie ist wirklich so winzig, dass sie überall Platz findet. Preislich kostet diese Fernbedienung 10 bis 15€
Die Gopro-FB kostet dagegen schon weit mehr als eine komplette Xiaomi Actioncam! 

Die YiCam, eine gute GoPro-Alternative

Ist der Preis für eine GoPro gerechtfertigt? Meine Meinung klar NEIN! Die sahnen mit ihren Kameras schliesslich schon seit Jahren kräftig ab und halten ihre Preise künstlich hoch. Klar haben sie einen Standard gesetzt. Das ist auch gut so. Denn wer muss noch Original-GoPro-Zubehör zum Apothekerpreis kaufen? Zubehör wie Befestigungen, Stative etc. gibt es auch von anderen Anbietern zu einem Bruchteil der Kosten und qualitativ ebenbürtig.
Aber man vergleiche einmal eine Gopro mit einem Camcorder, welcher doch einiges mehr an Technik bietet für weniger Geld! 

Ausserdem verfügen einige neue GoPro-Modelle nur noch über einen fest verbauten Akku. So etwas würde ich selber nie kaufen! Wer möchte schon eine neue Kamera anschaffen, wenn der Akku ausfällt oder nicht mehr die volle Leistung bringt? Eigentlich verdient diese Entwicklung bei GoPro nur Kopfschütteln!





Die hier vorgestellte Kamera kommt von Xiaomi, einem Hersteller welcher mich schon mit anderen Produkten begeistert hat, bsw. dieser Powerbank.
Betreffend der Qualität hatte ich dann auch keine Bedenken, bestellte mir gleich eine Yi Cam in schicken Weiss, samt Unterwasser-Gehäuse und einem Zweit-Akku und einem Dual-Charger. Alles in allem bezahlte ich dafür knapp hundert Bucks. Ein Wahnsinns-Preis, kostet die günstigste GoPro schon weit mehr, verschweige denn die GoPro3 oder 4!
Übrigens wird die Yi Cam in einer schlichten, aber sehr stabilen Kartonbox ausgeliefert. Das ist absolut vernünftig und ökologischer als die aufwendige GoPro-Hartplastik-Edel-Verpackung. Diese bezahlt der GoPro-Käufer erstens nämlich mit, obwohl er sie (zweitens) später nur noch in den Müll schmeissen kann. Die kleine, solide Kartonbox der Yi kann man aber noch gut gebrauchen, um darin irgendwelche Kleinigkeiten zu verstauen ;-)


Die Yi Kamera gibt es bereits ab 70€





Beschreibung und Vergleich mit Gopro Hero (der günstigsten von Gopro):
Die Yi Cam hat eigentlich alles was man braucht: Video-, Foto-, Zeitraffer-, Burst-, Timer-Aufnahmen. Im Vergleich zur günstigsten GoPro bietet sie jedoch einiges mehr.
Deren Abmessungen sind fast identisch mit der GoPro. Die Kantenlänge ist jeweils etwa 1mm grösser, dafür wiegt sie weniger, nämlich 72g statt 111g.
Die Yi Cam verfügt über Wifi und Bluetooth-Konnektivität, ebenso ist ein USB- und ein HDMI-Anschluss vorhanden. Die Gopro Hero verfügt lediglich über einen USB- und HDMI-Anschluss.
Die Yicam bietet mit ihrem 16Mpx Sony-Sensor mehr Video-Modis an (max 1080p 60fps), als die Gopro (5Mpx-Sensor) und max. 1080px 30fps.
Der Weitwinkel beträgt bei der YiCam 155° (Gopro etwas mehr 170°).
Bei der max. Speicherkarten-Grösse schlägt die YiCam (64GB) wiederum die Gopro (32GB).


YiCam-Spezifikationen:

  • Sony Exmor R Sensor mit f2.8 Blende 155° Weitwinkel
  • 16MP Fotoauflösung, max. 7 Bilder/s
  • Maximal 1080p 60fps Videos
  • weitere Modi: 720p 120fps & 480p 240fps Slow Motion
  • Konnektivität: WLAN, Bluetooth 4.0
  • microSDXC Speicher
  • 72g Gewicht
  • Abmessungen 60,4 x 42 x 21,2 mm 




Unterschied Bedienung: 

Die Gopro verfügt über ein kleines LCD-Display, über welches man direkt die Einstellungen einsehen und verändern kann.
Bei der Yicam fehlt dieses Display und folglich auch die direkte EinstellmöglichkeitDa heute aber jeder ein Smartfon besitzt, ist das wohl kein Problem. Einstellungen erledigt man schneller über die zugehörige App, was auch bequemer ist als sich durch's Menu zu klicken.
Die App gefällt mir sogar besser, als die von Gopro. Ich finde sie übersichtlicher und viele Einstellungen können direkt über kleine Wisch-Slider aktiviert oder deaktiviert werden. 

Grundsätzlich braucht man die App auch nur, um Einstellungen festzulegen oder als Fernbedienung und Live-Vorschau.
Der so voreingestellte Video- und Foto-Modus kann direkt an der Kamera über den vorderen Button angewählt werden. Standardmässig ist beim Einschalten der Videomodus aktiv, ein weiterer Druck auf den Button und die Kamera ist im Foto-Modus usw.
Wie sieht man in welchem Modus man ist? Ganz einfach: Beim Videomodus leuchtet die LED neben dem Auslöseknopf, im Foto-Modus nicht.
Wer nach dem Einschalten lieber gleich den Foto-Modus möchte, kann dies ebenfalls in den Einstellungen festlegen.

Zubehör / Befestigungen:
Beim Zubehör kann man frecherweise gleich auf der GoPro-Schiene fahren, da die Yi Cam mit den GoPro-Mounts kompatibel ist. Einzig das wasserfeste Gehäuse muss für die YiCam erworben werden. Eventuell ist auch ein passender Frame zu empfehlen. Ansonsten passen diese Zubehör-Teile an GoPro-Mounts.





Spezielle Features der Yi Cam:
Hier könnte Gopro noch dazu lernen! Bei meiner Gopro3+ ist mir schon öfter passiert, dass der Wifi-Button ungewollt betätigt wurde. Dieser Button ist ein wenig zu empfindlich und schon bei leichtem Druck wird er aktiviert. Bemerkt man dies nicht, wird der Akku durch das eingeschaltete Wifi entladen.
Bei der YiCam schaltet sich das aktivierte Wifi beim Ausschalten der Kamera ebenfalls mit aus. Aktivieren lässt sich das Wifi nur bei eingeschalteter Kamera. Ein versehentliches Einschalten ist so nicht möglich. Eine blaue LED signalisiert das aktive Wifi.

Akku-Zustand-Anzeige: Der Einschalt / Modus-Button der YiCam ist farblich hinterleuchtet. Je nach Akku-Ladezustand ändert sich die Farbe von Blau (über 50%), nach Magenta (25-50%), nach Rot (unter 25%). 


Die Yi Cam hat ferner ein 1/4 Zoll Stativ-Gewinde eingebaut, sogar eines aus Metall - Juhhuuu! So kann man die YiCam schnell an einem Stativ befestigen, ohne dafür einen speziellen Adapter zu benötigen.

Die Yi Cam macht auf Wunsch Aufnahmen mit eingeblendeten Datum / Zeit-Angaben. So könnte man sie auch als Dashcam verwenden.

Zu kaufen gibt es die YiCam bereits ab 70€ hier

Fazit: Preis / Leistung bei dieser Kamera ist ungeschlagen. Qualitativ sind die Aufnahmen einer Gopro3 ebenbürtig. Wer hier Unterschiede feststellen will, muss pingelig sein.
Für meinen Bedarf hat die Yi alles was es braucht. Auch wenn die Gopro3 nur ein bisschen besser wäre, dürfte man sich fragen, ob dies den fünffachen Preis einer Yi rechtfertigt? Wohl kaum!






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