Die ständige Erinnerung für das kostenlose Upgrade auf Windows 10 nervt gewaltig! Könnte man diese Meldung umgehend mit Nein Danke quittieren und endgültig abschalten, wäre es ja noch akzeptabel.
Jedoch versucht Microsoft hartnäckig die Windows-User für ein Upgrade zu bewegen, eine absolute Frechheit!
Meine Wenigkeit hat keine Lust für Microsoft Beta-Tester zu spielen. Zweitens interessiert mich Windows 10 einen Dreck, solange Windows 7 stabil und ohne Probleme läuft. Immerhin ist Letzteres ja schon ein Meilenstein für Microschrott!
Zuerst versuchte ich über die Update-Optionen, die nervende Meldung zu deaktivieren. Das kleine Symbol dafür hatte sich ja bereits hartnäckig in der Taskleiste eingenistet.
Diese Methode funktionierte gerade einmal zwei, drei Neustarts, dann war die Meldung wieder da.
Nun fand ich das Tool GWX-Control-Panel, welches besagte Aufpop-Aktion zuverlässig verhindert. Nicht nur die Meldung und das Taskleisten-Symbol werden ausgeblendet, auch das heimliche Laden von Windows 10 Updates im Hintergrund wird geblockt. Microsoft setzt nämlich alles daran, dass die User immer wieder von ihrer Upgrade-Meldung belästigt werden.
Die Methoden dieser Multis werden tatsächlich immer sonderbarer! Verkaufen sie ihren Mist nicht ausreichend, zwingen sie ihn den Usern regelrecht auf. Aber wenn Microsoft etwas verschenkt, muss ja der Wurm drin sein.
Microcopterli im Garantie-Stress
Irgendwann erwachte auch bei mir das Kind im Manne und ich erwarb mir, nur so aus Fun und Neugierde, einen solchen Microcopter-Winzling Marke Faze von HobbyZone - Ready to Fly. Nennen wir ihn Faze I
Nach den ersten Flügen ist man aber schnell gelangweilt, da man das Ding ja eine gute halbe Stunde laden muss, um wieder vier bis fünf Minuten damit herum zu surren.
So oft habe ich ihn dann auch nicht eingesetzt, nur sporadisch mal, wenn es mich danach juckte. Faze I streikte schon nach einigen Wochen und insgesamt wenigen Flügen! Einer der Motoren tat nicht mehr, obwohl ich doch immer sanft mit dem Winzling umgegangen bin und kaum Abstürze verursachte. Ein dummes A-Kind stresst solches Spielzeug sicher um einiges mehr, denke ich.
Da erstaunliche 24 Monate Garantie gewährt sind, brachte ich ihn dem Händler zurück. Das kleine Ding war etwas unberechenbar in der Luft, so erlag ich weiterer Promotion und musste gleich ein besseres Modell anschaffen, einen Nine Eagle Galaxy 2, welcher sogar über einen klugen Flugmodus verfügte und stabiler fliegen sollte
Der kleine Faze wurde mir kommentarlos ersetzt. Natürlich benutze ich nun vorwiegend den Galaxy 2, den Faze II nur noch selten und indoor. Einige Monate später streikte der Winzling schon wieder! Die Flugzeit betrug nach Voll-Ladung gerade noch eine knappe Minute, also wohl ein defekter Akku.
Auch der Galaxy 2 machte plötzlich Probleme. Der intelligente Flugmodus, welcher dem Piloten (also mir) ein seitenverkehrtes Denken beim Steuern ersparte, funktionierte plötzlich nicht mehr. So sauste das Ding öfters in die falsche Richtung, da mein Hirn irgendwie Mühe hat, die Steuerbefehle entsprechend der Flugrichtung umzusetzen. Na ja, ich habe einfach zu wenig Flug-Praxis.
Also brachte ich nun gleich beide Kopter zum Händler zurück, zwecks Garantie-Anspruch.
Faze II wurde mir erneut kommentarlos ersetzt, da dieser immer noch verkauft wird und an Lager war. Also erhielt ich nun bereits den dritten Faze ausgehändigt! Ich fragte mich, ob sie in China bereits beginnen, die Produktion zu erhöhen? Unmöglich, dass diese Dinger die Garantie-Zeit von 24 Monaten überstehen!
Mit dem Galaxy 2 wussten sie allerdings nichts mehr anzufangen, da mittlerweile längst veraltet und eine Reparatur kaum durchgeführt wird. Also erhielt ich kurzerhand den Kaufpreis zurück erstattet, was mir auch recht war :-) Davon gleich wieder einen der aktuelleren Galaxys 6, 7 oder 8 zu kaufen, ersparte ich mir jedoch. Offenbar alles Schrott, genauer Plastik, welcher nach einigen Flügen bereits reif für die Tonne ist!
Für Faze III hätten sie mir auch besser gleich den Kaufpreis zurück erstattet, denn ich glaube, der hält auch nicht viel länger als seine beiden Vorgänger. Die Frage ist nur, wie oft ich noch die Garantie beanspruchen werde? Dieses Prozedere wird mir nämlich langsam selber zu blöde und beim nächsten Versagen fliegt der Kleine vielleicht einfach in die Tonne - basta! Oder doch nicht???
Ich glaube, ich spare besser gleich für einen Grossen! Solche Spielzeug-Kopter sind wohl wirklich nur für A-Kinder gedacht! Wieso? Na, weil die es schaffen, diese Quirls mit den ersten paar Flügen zu zerlegen! Das fällt nicht unter die Garantie und der Hersteller ist raus, verkauft vielleicht gar noch einen Weiteren. Mit solchen Typen wie mir hat HobbyZone kaum gerechnet!
Nach den ersten Flügen ist man aber schnell gelangweilt, da man das Ding ja eine gute halbe Stunde laden muss, um wieder vier bis fünf Minuten damit herum zu surren.
So oft habe ich ihn dann auch nicht eingesetzt, nur sporadisch mal, wenn es mich danach juckte. Faze I streikte schon nach einigen Wochen und insgesamt wenigen Flügen! Einer der Motoren tat nicht mehr, obwohl ich doch immer sanft mit dem Winzling umgegangen bin und kaum Abstürze verursachte. Ein dummes A-Kind stresst solches Spielzeug sicher um einiges mehr, denke ich.
Da erstaunliche 24 Monate Garantie gewährt sind, brachte ich ihn dem Händler zurück. Das kleine Ding war etwas unberechenbar in der Luft, so erlag ich weiterer Promotion und musste gleich ein besseres Modell anschaffen, einen Nine Eagle Galaxy 2, welcher sogar über einen klugen Flugmodus verfügte und stabiler fliegen sollte
Der kleine Faze wurde mir kommentarlos ersetzt. Natürlich benutze ich nun vorwiegend den Galaxy 2, den Faze II nur noch selten und indoor. Einige Monate später streikte der Winzling schon wieder! Die Flugzeit betrug nach Voll-Ladung gerade noch eine knappe Minute, also wohl ein defekter Akku.
Auch der Galaxy 2 machte plötzlich Probleme. Der intelligente Flugmodus, welcher dem Piloten (also mir) ein seitenverkehrtes Denken beim Steuern ersparte, funktionierte plötzlich nicht mehr. So sauste das Ding öfters in die falsche Richtung, da mein Hirn irgendwie Mühe hat, die Steuerbefehle entsprechend der Flugrichtung umzusetzen. Na ja, ich habe einfach zu wenig Flug-Praxis.
Also brachte ich nun gleich beide Kopter zum Händler zurück, zwecks Garantie-Anspruch.
Faze II wurde mir erneut kommentarlos ersetzt, da dieser immer noch verkauft wird und an Lager war. Also erhielt ich nun bereits den dritten Faze ausgehändigt! Ich fragte mich, ob sie in China bereits beginnen, die Produktion zu erhöhen? Unmöglich, dass diese Dinger die Garantie-Zeit von 24 Monaten überstehen!
| Faze III, zusammen mit den übrig gebliebenen Ersatzteilen von Faze I und Faze II. Propeller hätte ich nun wohl genug! |
Mit dem Galaxy 2 wussten sie allerdings nichts mehr anzufangen, da mittlerweile längst veraltet und eine Reparatur kaum durchgeführt wird. Also erhielt ich kurzerhand den Kaufpreis zurück erstattet, was mir auch recht war :-) Davon gleich wieder einen der aktuelleren Galaxys 6, 7 oder 8 zu kaufen, ersparte ich mir jedoch. Offenbar alles Schrott, genauer Plastik, welcher nach einigen Flügen bereits reif für die Tonne ist!
Für Faze III hätten sie mir auch besser gleich den Kaufpreis zurück erstattet, denn ich glaube, der hält auch nicht viel länger als seine beiden Vorgänger. Die Frage ist nur, wie oft ich noch die Garantie beanspruchen werde? Dieses Prozedere wird mir nämlich langsam selber zu blöde und beim nächsten Versagen fliegt der Kleine vielleicht einfach in die Tonne - basta! Oder doch nicht???
Ich glaube, ich spare besser gleich für einen Grossen! Solche Spielzeug-Kopter sind wohl wirklich nur für A-Kinder gedacht! Wieso? Na, weil die es schaffen, diese Quirls mit den ersten paar Flügen zu zerlegen! Das fällt nicht unter die Garantie und der Hersteller ist raus, verkauft vielleicht gar noch einen Weiteren. Mit solchen Typen wie mir hat HobbyZone kaum gerechnet!
Night-Joule (- Dieb)
Mal wieder etwas für die LED-Bastler, eine kleine Schaltung die mit einer ausgelutschten Batterie betrieben, noch mehrere Stunden durchhält und Licht abgibt. Die LEDs können zum Beispiel eine Wodka-Flasche im Regal optisch aufwerten. Praktischerweise entfallen irgendwelche störende Zuleitungen, da mit alten Batterie betrieben. So kann man die unmöglichsten Ecken gezielt mit Licht akzentuieren. Alte und ausgelutschte 1,5V - Batterien findet man immer schnell einige und bevor sie in den Sondermüll wandern, können sie noch ihre letzte Aufgabe erfüllen.
Die Joule Thief-Schaltung wurde mit einem Dämmerungsschalter ergänzt. Ist es genug dunkel, schaltet der Night-Joule ein. Die Schwelle lässt sich mit dem Trimmer einstellen.
Ich verwendete zwei LEDs in Reihe. Man kann auch nur eine verwenden oder weitere Kombinationen versuchen.
Ich habe natürlich auch eine SMD-Variante gebaut, welche noch etwas kleiner ausfällt. Aber auch mit bedrahteten Bauteilen lässt sich alles winzig realisieren, so dass es unter eine Flasche passt. Meistens hat es ja im Flaschenboden eine leichte Wölbung, ausreichend gross um diese Schaltung darunter zu platzieren.
Die Joule Thief-Schaltung wurde mit einem Dämmerungsschalter ergänzt. Ist es genug dunkel, schaltet der Night-Joule ein. Die Schwelle lässt sich mit dem Trimmer einstellen.
Ich verwendete zwei LEDs in Reihe. Man kann auch nur eine verwenden oder weitere Kombinationen versuchen.
Ich habe natürlich auch eine SMD-Variante gebaut, welche noch etwas kleiner ausfällt. Aber auch mit bedrahteten Bauteilen lässt sich alles winzig realisieren, so dass es unter eine Flasche passt. Meistens hat es ja im Flaschenboden eine leichte Wölbung, ausreichend gross um diese Schaltung darunter zu platzieren.
| SMD und bedrahtete Variante |
Autsch!
Immer wieder interessant, wie gewisse Leute mit markigen Worten herum schmeissen und dabei nicht bemerken, dass sie sich damit völlig lächerlich machen! Wenn sie nicht in der Marketing-Abteilung von Sony arbeiten, dann betreiben sie eventuell in China Mainland einen Online-Shop und verkaufen, was alle chinesischen Händler so in den Westen verjubeln, bezahlbar und free shipping, versteht sich!
Das Highlight ist sicher dieser Temperatur-Regler mit Built-in dual core high integration chip with all sides pin! Dieser eingekreiste Chip wird wohl irgend ein µP von Atmel, Microchip oder TI sein, eine chinesische Variante oder nur ein spezielles Controller-IC? Auch ist ein Mikrocontroller nicht mit einem Prozessor für einen Rechner zu verwechseln!
Dass dieser Chip dann noch auf jeder Seite Anschluss-Pins hat, ist ja schon sensationell, nicht? Na ja - und die restlichen Angaben sind ja auch voll überzeugend! Vielleicht hat der gute Mann einfach nur etwas bei Sony abgekupfert?
Das Highlight ist sicher dieser Temperatur-Regler mit Built-in dual core high integration chip with all sides pin! Dieser eingekreiste Chip wird wohl irgend ein µP von Atmel, Microchip oder TI sein, eine chinesische Variante oder nur ein spezielles Controller-IC? Auch ist ein Mikrocontroller nicht mit einem Prozessor für einen Rechner zu verwechseln!
Dass dieser Chip dann noch auf jeder Seite Anschluss-Pins hat, ist ja schon sensationell, nicht? Na ja - und die restlichen Angaben sind ja auch voll überzeugend! Vielleicht hat der gute Mann einfach nur etwas bei Sony abgekupfert?
Das schwule Nachtlicht!
Wieso kauft man zwei neue Nachtlichter, um später trotzdem wieder das Alte, Reparierte zu verwenden.
Bisher hatte ich zwei Osram-Nachtlichter im Einsatz und sie taten genau was ich wollte - genug Licht zur Orientierung im Dunkeln und zu wenig Licht um zu Stören. Leider fiel nun eines aus, nach wohl mehreren Jahren Betrieb.
Da ich diesen Typ von Osram nirgends mehr im nahen Angebot sah, griff ich im Baumarkt kurzer Hand ein Anderes ab. Es lag bei den Angeboten in Kassennähe, wo man immer den billigsten Ramsch findet. Das Osram-Licht hatte ein angenehmes amberfarbiges Licht. Das Neue sollte angeblich ein ähnliches, oranges Licht abstrahlen, welches sich dann aber eher als purpur heraus stellte. Tatsächlich sind da nicht einmal farbige LEDs drinnen (Vermutung), sondern ist nur die Kunststoff-Abdeckung eingefärbt! So ein pseudo-purpur Schwulen-Licht fand ich nun aber grässlich!
Schlimmer noch der Umstand, dass der eingebaute Dämmerungsschalter unbrauchbar war. Ein Nacht-Licht sollte erst einschalten, wenn es dunkel ist und nicht schon Mittags, sonst wäre es ja ein Tag-Licht! Auch Klein-Vieh macht bekanntlich Mist und die 0,8W sind deshalb nicht zu unterschätzen. So viel zum Grundsätzlichen Verständnis eines Nacht-Lichtes!
Okay, das Purpur nervte zu sehr, also nochmals ein anderes gekauft. Diesmal eine etwas teurere Ausführung von einem Elektro-Zubehör-Unternehmen. Zuhause in die Steckdose gesteckt, leuchtete das Ding gleich in sattem grün los! Es war aber noch früher Nachmittag. Nun gut, man hat normalerweise nicht jedes Zimmer mit Sonne durchflutet, aber es war mehr als hell genug! Auch mit aufgesetzter Schweisserbrille, hätte ich hier noch genug Licht um die Zeitung zu lesen.
Der Dämmerungschalter, hier mit einem LDR realisiert, reagierte bei diesem Teil ebenfalls viel zu empfindlich. Das grüne Licht war insgesamt etwas arg hell, aber okay für den Flur. Im Schlafzimmer könnte ich mit diesem Flut-Licht nicht mehr schlafen!
Kann es sein, dass die Hersteller dieser Dinger wirklich zu blöd sind, eine angepasste Dämmerungsschaltung zu berechnen? Antwort ist JA.
Ich nahm also nochmals das alte Osram-Teil zur Hand und wollte mal reinschauen. Ehrlich gesagt war ich auch tierisch neugierig, was da alles drinnen ist!
Als ich das Teil geöffnet hatte, sah ich erstmal, dass mehr drin ist als erwartet. Darauf prüfte ich zuerst die diversen Dioden mit dem DVM, dann die Transistoren, am Schluss lötete ich noch die Kondensatoren aus um sie zu messen. Tssss, schien alles in Ordnung zu sein, so weit. Also Kondensatoren wieder eingelötet und mal an die Netzspannung gehängt - funktionierte wieder! Nun gut, vielleicht war da eine schlechte Lötstelle oder meine Hände vollbrachten wieder einmal eine Wunder-Heilung? Die LED hatte trotzdem nicht mehr die Leuchtkraft wie in jungen Jahren, also wird sie noch durch eine neue ersetzt. Eine passende Top-LED (auch von Osram) fand ich noch. Das Licht ist nun heller und rot, auch schön.
Bei dem Osram-Teil funktioniert der Dämmerungsschalter übrigens perfekt! Gerne hätte ich die Osram-Schaltung hier vorgestellt, bin nun aber zu faul, ein Reverse-Engineering durchzuführen. Da sind doch glatt noch einige Teile mehr drauf, als gewohnt. Vielleicht hat ja sonst Jemand Zeit, Lust und ein defektes Osram-Nachtlicht?
Fazit: Reparieren lohnt sich offenbar auch bei kleinen Dingen, sofern sie eine gewisse Qualität haben. Heutzutage geht der Trend zu nur noch Müll produzieren!
Das Schwulenlicht ist definitiv Müll, deshalb zerlegte ich es. Auch hier schwule Sicherheitsschrauben, dann halt mit Gewalt geöffnet, sprich aufgebohrt! Die LEDs sind tatsächlich weiss, wie vermutet! Die ganze Schaltung sieht banaler aus, als die von Osram.
Nun packte mich doch der Ehrgeiz und ich zeichnete die Schaltung ab. Die Dämmerungs-Schaltung scheint mir absoluter Murks zu sein!
Der Sensor wird ein Fototransistor sein (Typ Irgendwas) welcher weiter den PNP S9015 steuert, welcher wiederum das Kondensatornetzteil durch quasi kurz schliessen lahm legt, falls genügend Umgebungslicht vorhanden. Dann leuchten die LEDs folglich nicht bis es wieder dunkler wird und der PNP sperrt! In diesem Fall liegen wieder gut 10V über den LEDs und diese leuchten.
Kurz gesagt fliesst der Strom durch die LEDs, wenn es dunkel ist und über den Transistor, wenn es hell ist. Das Nachtlicht verbraucht also so oder so Energie, was ich Messtechnisch auch überprüfte. Die Leistung war in beiden Fällen nahezu identisch!
Hhmmm...wie kommt man auf solche Schaltungs-Ideen? Das geht ja schon in Richtung Betrug und die Abschaltung macht so gar keinen Sinn, wird ja keine Energie gespart!
Werde mich wohl mal beim Baumarkt beschweren, welcher solchen Mist verkauft!
Nur mal als Beweis, folgend eine genauere Strommessung am schwulen Nachtlicht: Einmal bei Dunkelheit (LED leuchten) und einmal bei genügend Tageslicht (LED leuchten nicht). Was erkennt man? Wenn die LEDs nicht leuchten, also am Tag), verbraucht das Nachtlicht sogar noch leicht mehr Strom. Super!
Bisher hatte ich zwei Osram-Nachtlichter im Einsatz und sie taten genau was ich wollte - genug Licht zur Orientierung im Dunkeln und zu wenig Licht um zu Stören. Leider fiel nun eines aus, nach wohl mehreren Jahren Betrieb.
Da ich diesen Typ von Osram nirgends mehr im nahen Angebot sah, griff ich im Baumarkt kurzer Hand ein Anderes ab. Es lag bei den Angeboten in Kassennähe, wo man immer den billigsten Ramsch findet. Das Osram-Licht hatte ein angenehmes amberfarbiges Licht. Das Neue sollte angeblich ein ähnliches, oranges Licht abstrahlen, welches sich dann aber eher als purpur heraus stellte. Tatsächlich sind da nicht einmal farbige LEDs drinnen (Vermutung), sondern ist nur die Kunststoff-Abdeckung eingefärbt! So ein pseudo-purpur Schwulen-Licht fand ich nun aber grässlich!
| Schwules Nachtlicht! |
Schlimmer noch der Umstand, dass der eingebaute Dämmerungsschalter unbrauchbar war. Ein Nacht-Licht sollte erst einschalten, wenn es dunkel ist und nicht schon Mittags, sonst wäre es ja ein Tag-Licht! Auch Klein-Vieh macht bekanntlich Mist und die 0,8W sind deshalb nicht zu unterschätzen. So viel zum Grundsätzlichen Verständnis eines Nacht-Lichtes!
Okay, das Purpur nervte zu sehr, also nochmals ein anderes gekauft. Diesmal eine etwas teurere Ausführung von einem Elektro-Zubehör-Unternehmen. Zuhause in die Steckdose gesteckt, leuchtete das Ding gleich in sattem grün los! Es war aber noch früher Nachmittag. Nun gut, man hat normalerweise nicht jedes Zimmer mit Sonne durchflutet, aber es war mehr als hell genug! Auch mit aufgesetzter Schweisserbrille, hätte ich hier noch genug Licht um die Zeitung zu lesen.
| Tag-Licht? |
Kann es sein, dass die Hersteller dieser Dinger wirklich zu blöd sind, eine angepasste Dämmerungsschaltung zu berechnen? Antwort ist JA.
Ich nahm also nochmals das alte Osram-Teil zur Hand und wollte mal reinschauen. Ehrlich gesagt war ich auch tierisch neugierig, was da alles drinnen ist!
Als ich das Teil geöffnet hatte, sah ich erstmal, dass mehr drin ist als erwartet. Darauf prüfte ich zuerst die diversen Dioden mit dem DVM, dann die Transistoren, am Schluss lötete ich noch die Kondensatoren aus um sie zu messen. Tssss, schien alles in Ordnung zu sein, so weit. Also Kondensatoren wieder eingelötet und mal an die Netzspannung gehängt - funktionierte wieder! Nun gut, vielleicht war da eine schlechte Lötstelle oder meine Hände vollbrachten wieder einmal eine Wunder-Heilung? Die LED hatte trotzdem nicht mehr die Leuchtkraft wie in jungen Jahren, also wird sie noch durch eine neue ersetzt. Eine passende Top-LED (auch von Osram) fand ich noch. Das Licht ist nun heller und rot, auch schön.
| Vorher |
| Nachher |
Bei dem Osram-Teil funktioniert der Dämmerungsschalter übrigens perfekt! Gerne hätte ich die Osram-Schaltung hier vorgestellt, bin nun aber zu faul, ein Reverse-Engineering durchzuführen. Da sind doch glatt noch einige Teile mehr drauf, als gewohnt. Vielleicht hat ja sonst Jemand Zeit, Lust und ein defektes Osram-Nachtlicht?
Fazit: Reparieren lohnt sich offenbar auch bei kleinen Dingen, sofern sie eine gewisse Qualität haben. Heutzutage geht der Trend zu nur noch Müll produzieren!
Das Schwulenlicht ist definitiv Müll, deshalb zerlegte ich es. Auch hier schwule Sicherheitsschrauben, dann halt mit Gewalt geöffnet, sprich aufgebohrt! Die LEDs sind tatsächlich weiss, wie vermutet! Die ganze Schaltung sieht banaler aus, als die von Osram.
Nun packte mich doch der Ehrgeiz und ich zeichnete die Schaltung ab. Die Dämmerungs-Schaltung scheint mir absoluter Murks zu sein!
Der Sensor wird ein Fototransistor sein (Typ Irgendwas) welcher weiter den PNP S9015 steuert, welcher wiederum das Kondensatornetzteil durch quasi kurz schliessen lahm legt, falls genügend Umgebungslicht vorhanden. Dann leuchten die LEDs folglich nicht bis es wieder dunkler wird und der PNP sperrt! In diesem Fall liegen wieder gut 10V über den LEDs und diese leuchten.
Kurz gesagt fliesst der Strom durch die LEDs, wenn es dunkel ist und über den Transistor, wenn es hell ist. Das Nachtlicht verbraucht also so oder so Energie, was ich Messtechnisch auch überprüfte. Die Leistung war in beiden Fällen nahezu identisch!
Hhmmm...wie kommt man auf solche Schaltungs-Ideen? Das geht ja schon in Richtung Betrug und die Abschaltung macht so gar keinen Sinn, wird ja keine Energie gespart!
Werde mich wohl mal beim Baumarkt beschweren, welcher solchen Mist verkauft!
Nur mal als Beweis, folgend eine genauere Strommessung am schwulen Nachtlicht: Einmal bei Dunkelheit (LED leuchten) und einmal bei genügend Tageslicht (LED leuchten nicht). Was erkennt man? Wenn die LEDs nicht leuchten, also am Tag), verbraucht das Nachtlicht sogar noch leicht mehr Strom. Super!
DIY mit IKEA - Der ewige Platzmangel
Wenn es um Ordnung und Aufbewahrung geht, greife ich immer wieder gerne zu IKEA-Artikel. Preislich erschwinglich und für den normalen Einsatz absolut ausreichend.
Manchmal dient mir IKEA auch als Lieferant für Bastelmaterial. Ich lasse mich von verschiedenen Artikeln inspirieren und überlege, was man noch alles daraus basteln könnte. Manche Artikel dienen als Roh-Material zur Weiterverarbeitung. Oft kommt man so am günstigsten zu einem Baustoff! IKEA ist ein Riesen-Handlager für Bastel-Materialien ;-)
Das Installieren von IKEA-Möbeln ist immer eine spannende Angelegenheit. Die Anleitungen sind tatsächlich nicht immer auf Anhieb verständlich. Schlussendlich weiss man aber meistens, was man falsch gemacht hat und schraubt das eine oder andere Teil vielleicht nochmals auseinander.
Manchmal dient mir IKEA auch als Lieferant für Bastelmaterial. Ich lasse mich von verschiedenen Artikeln inspirieren und überlege, was man noch alles daraus basteln könnte. Manche Artikel dienen als Roh-Material zur Weiterverarbeitung. Oft kommt man so am günstigsten zu einem Baustoff! IKEA ist ein Riesen-Handlager für Bastel-Materialien ;-)
Das Installieren von IKEA-Möbeln ist immer eine spannende Angelegenheit. Die Anleitungen sind tatsächlich nicht immer auf Anhieb verständlich. Schlussendlich weiss man aber meistens, was man falsch gemacht hat und schraubt das eine oder andere Teil vielleicht nochmals auseinander.
Folgend einige allgemeine Tipps zur Montage:
- Zuerst immer alle Teile auf Vollständigkeit kontrollieren. Ich gestehe, dies öfters zu unterlassen und blindlings dem chinesischen Packer zu vertrauen.
- Viele Teile sehen sehr ähnlich aus, jedoch steckt der Teufel meistens im Detail! Also auf die kleinen Unterschiede achten und die Teile entsprechend sortieren. In der Anleitung sind diese Details mit Pfeilen gekennzeichnet.
- Schrauben nicht schon zu Beginn fest anziehen, erst am Schluss!
- Viel Platz zum Montieren erleichtert die Sache ungemein!
- Ein Akkuschrauber oder Steckschlüssel-Satz ist anstelle des beigelegten Werkzeuges vorzuziehen.
Die Montage ist etwas zeitaufwändig, da viel geschraubt werden muss. Es empfiehlt sich ein Akkuschrauber.
Aufpassen muss man bei den Blech-Laschen, welche gebogen werden müssen. Hier unbedingt auf die richtige Seite biegen (ausgestanzte Pfeilsymbole beachten)! Ein falsches Umbiegen würde das Teil unbrauchbar machen, da die Laschen kaum zweimal gebogen werden können.
Viele Elemente werden einfach nur zusammen gesteckt und mit diesen Blech-Laschen gesichert.
Alles in allem ging die Montage gut. Das fertige Möbel gefällt und erfüllt seinen Zweck bestens.
Ferner benötige ich viel Abstellfläche für allerlei Zubehör, Bastelmaterial, Schachteln usw. Da bietet sich das günstige und verzinkte Regal Hyllis an. Ich hatte bereits mehrere davon in Besitz. Alle standen nebeneinander an der Wand.
In meinem kleinen Arbeitszimmer muss jeder m2 ausgenützt werden. Das Regal ist 1,4m hoch, reicht also noch lange nicht bis zur Zimmerdecke. Das ist doch alles verschenkter Raum, dachte ich!
Aufpassen muss man bei den Blech-Laschen, welche gebogen werden müssen. Hier unbedingt auf die richtige Seite biegen (ausgestanzte Pfeilsymbole beachten)! Ein falsches Umbiegen würde das Teil unbrauchbar machen, da die Laschen kaum zweimal gebogen werden können.
Viele Elemente werden einfach nur zusammen gesteckt und mit diesen Blech-Laschen gesichert.
Alles in allem ging die Montage gut. Das fertige Möbel gefällt und erfüllt seinen Zweck bestens.
Ferner benötige ich viel Abstellfläche für allerlei Zubehör, Bastelmaterial, Schachteln usw. Da bietet sich das günstige und verzinkte Regal Hyllis an. Ich hatte bereits mehrere davon in Besitz. Alle standen nebeneinander an der Wand.
In meinem kleinen Arbeitszimmer muss jeder m2 ausgenützt werden. Das Regal ist 1,4m hoch, reicht also noch lange nicht bis zur Zimmerdecke. Das ist doch alles verschenkter Raum, dachte ich!
So fing ich an, die Regale zu erhöhen, indem ich ein Hyllis zersägte und die Teile an anderen Regalen ansetzte. Das geht ganz gut. Die Eckholmen sollten sich etwas überlappen. Man verwendet einerseits die bereits vorhandenen Löcher und bohrt evt. zusätzliche Löcher. Dann wird alles mit Blechschrauben verschraubt. Der verzinkte Stahl ist etwas hart zum Bohren, aber es geht. Die Regale sichert man mit einer Schraube an der Wand, damit sie nicht umkippen.
So entstand nun eine Regal-Wand mit ganz viel Platz! Die Kisten stapeln sich wahrlich bis zur Decke.
So entstand nun eine Regal-Wand mit ganz viel Platz! Die Kisten stapeln sich wahrlich bis zur Decke.
| Mehr geht nicht! |
Die YiCam, eine gute GoPro-Alternative
Ist der Preis für eine GoPro gerechtfertigt? Meine Meinung klar NEIN! Die sahnen mit ihren Kameras schliesslich schon seit Jahren kräftig ab und halten ihre Preise künstlich hoch. Klar haben sie einen Standard gesetzt. Das ist auch gut so. Denn wer muss noch Original-GoPro-Zubehör zum Apothekerpreis kaufen? Zubehör wie Befestigungen, Stative etc. gibt es auch von anderen Anbietern zu einem Bruchteil der Kosten und qualitativ ebenbürtig.
Aber man vergleiche einmal eine Gopro mit einem Camcorder, welcher doch einiges mehr an Technik bietet für weniger Geld!
Ausserdem verfügen einige neue GoPro-Modelle nur noch über einen fest verbauten Akku. So etwas würde ich selber nie kaufen! Wer möchte schon eine neue Kamera anschaffen, wenn der Akku ausfällt oder nicht mehr die volle Leistung bringt? Eigentlich verdient diese Entwicklung bei GoPro nur Kopfschütteln!
Die hier vorgestellte Kamera kommt von Xiaomi, einem Hersteller welcher mich schon mit anderen Produkten begeistert hat, bsw. dieser Powerbank.
Betreffend der Qualität hatte ich dann auch keine Bedenken, bestellte mir gleich eine Yi Cam in schicken Weiss, samt Unterwasser-Gehäuse und einem Zweit-Akku und einem Dual-Charger. Alles in allem bezahlte ich dafür knapp hundert Bucks. Ein Wahnsinns-Preis, kostet die günstigste GoPro schon weit mehr, verschweige denn die GoPro3 oder 4!
Übrigens wird die Yi Cam in einer schlichten, aber sehr stabilen Kartonbox ausgeliefert. Das ist absolut vernünftig und ökologischer als die aufwendige GoPro-Hartplastik-Edel-Verpackung. Diese bezahlt der GoPro-Käufer erstens nämlich mit, obwohl er sie (zweitens) später nur noch in den Müll schmeissen kann. Die kleine, solide Kartonbox der Yi kann man aber noch gut gebrauchen, um darin irgendwelche Kleinigkeiten zu verstauen ;-)
Die Yi Kamera gibt es bereits ab 70€
Beschreibung und Vergleich mit Gopro Hero (der günstigsten von Gopro):
Die Yi Cam hat eigentlich alles was man braucht: Video-, Foto-, Zeitraffer-, Burst-, Timer-Aufnahmen. Im Vergleich zur günstigsten GoPro bietet sie jedoch einiges mehr.
Deren Abmessungen sind fast identisch mit der GoPro. Die Kantenlänge ist jeweils etwa 1mm grösser, dafür wiegt sie weniger, nämlich 72g statt 111g.
Die Yi Cam verfügt über Wifi und Bluetooth-Konnektivität, ebenso ist ein USB- und ein HDMI-Anschluss vorhanden. Die Gopro Hero verfügt lediglich über einen USB- und HDMI-Anschluss.
Die Yicam bietet mit ihrem 16Mpx Sony-Sensor mehr Video-Modis an (max 1080p 60fps), als die Gopro (5Mpx-Sensor) und max. 1080px 30fps.
Der Weitwinkel beträgt bei der YiCam 155° (Gopro etwas mehr 170°).
Bei der max. Speicherkarten-Grösse schlägt die YiCam (64GB) wiederum die Gopro (32GB).
YiCam-Spezifikationen:
Unterschied Bedienung:
Die App gefällt mir sogar besser, als die von Gopro. Ich finde sie übersichtlicher und viele Einstellungen können direkt über kleine Wisch-Slider aktiviert oder deaktiviert werden.
Grundsätzlich braucht man die App auch nur, um Einstellungen festzulegen oder als Fernbedienung und Live-Vorschau.
Der so voreingestellte Video- und Foto-Modus kann direkt an der Kamera über den vorderen Button angewählt werden. Standardmässig ist beim Einschalten der Videomodus aktiv, ein weiterer Druck auf den Button und die Kamera ist im Foto-Modus usw.
Wie sieht man in welchem Modus man ist? Ganz einfach: Beim Videomodus leuchtet die LED neben dem Auslöseknopf, im Foto-Modus nicht.
Wer nach dem Einschalten lieber gleich den Foto-Modus möchte, kann dies ebenfalls in den Einstellungen festlegen.
Zubehör / Befestigungen:
Beim Zubehör kann man frecherweise gleich auf der GoPro-Schiene fahren, da die Yi Cam mit den GoPro-Mounts kompatibel ist. Einzig das wasserfeste Gehäuse muss für die YiCam erworben werden. Eventuell ist auch ein passender Frame zu empfehlen. Ansonsten passen diese Zubehör-Teile an GoPro-Mounts.
Spezielle Features der Yi Cam:
Hier könnte Gopro noch dazu lernen! Bei meiner Gopro3+ ist mir schon öfter passiert, dass der Wifi-Button ungewollt betätigt wurde. Dieser Button ist ein wenig zu empfindlich und schon bei leichtem Druck wird er aktiviert. Bemerkt man dies nicht, wird der Akku durch das eingeschaltete Wifi entladen.
Bei der YiCam schaltet sich das aktivierte Wifi beim Ausschalten der Kamera ebenfalls mit aus. Aktivieren lässt sich das Wifi nur bei eingeschalteter Kamera. Ein versehentliches Einschalten ist so nicht möglich. Eine blaue LED signalisiert das aktive Wifi.
Akku-Zustand-Anzeige: Der Einschalt / Modus-Button der YiCam ist farblich hinterleuchtet. Je nach Akku-Ladezustand ändert sich die Farbe von Blau (über 50%), nach Magenta (25-50%), nach Rot (unter 25%).
Die Yi Cam hat ferner ein 1/4 Zoll Stativ-Gewinde eingebaut, sogar eines aus Metall - Juhhuuu! So kann man die YiCam schnell an einem Stativ befestigen, ohne dafür einen speziellen Adapter zu benötigen.
Die Yi Cam macht auf Wunsch Aufnahmen mit eingeblendeten Datum / Zeit-Angaben. So könnte man sie auch als Dashcam verwenden.
Zu kaufen gibt es die YiCam bereits ab 70€ hier
Fazit: Preis / Leistung bei dieser Kamera ist ungeschlagen. Qualitativ sind die Aufnahmen einer Gopro3 ebenbürtig. Wer hier Unterschiede feststellen will, muss pingelig sein.
Für meinen Bedarf hat die Yi alles was es braucht. Auch wenn die Gopro3 nur ein bisschen besser wäre, dürfte man sich fragen, ob dies den fünffachen Preis einer Yi rechtfertigt? Wohl kaum!
Aber man vergleiche einmal eine Gopro mit einem Camcorder, welcher doch einiges mehr an Technik bietet für weniger Geld!
Ausserdem verfügen einige neue GoPro-Modelle nur noch über einen fest verbauten Akku. So etwas würde ich selber nie kaufen! Wer möchte schon eine neue Kamera anschaffen, wenn der Akku ausfällt oder nicht mehr die volle Leistung bringt? Eigentlich verdient diese Entwicklung bei GoPro nur Kopfschütteln!
Die hier vorgestellte Kamera kommt von Xiaomi, einem Hersteller welcher mich schon mit anderen Produkten begeistert hat, bsw. dieser Powerbank.
Betreffend der Qualität hatte ich dann auch keine Bedenken, bestellte mir gleich eine Yi Cam in schicken Weiss, samt Unterwasser-Gehäuse und einem Zweit-Akku und einem Dual-Charger. Alles in allem bezahlte ich dafür knapp hundert Bucks. Ein Wahnsinns-Preis, kostet die günstigste GoPro schon weit mehr, verschweige denn die GoPro3 oder 4!
Übrigens wird die Yi Cam in einer schlichten, aber sehr stabilen Kartonbox ausgeliefert. Das ist absolut vernünftig und ökologischer als die aufwendige GoPro-Hartplastik-Edel-Verpackung. Diese bezahlt der GoPro-Käufer erstens nämlich mit, obwohl er sie (zweitens) später nur noch in den Müll schmeissen kann. Die kleine, solide Kartonbox der Yi kann man aber noch gut gebrauchen, um darin irgendwelche Kleinigkeiten zu verstauen ;-)
Die Yi Kamera gibt es bereits ab 70€
Beschreibung und Vergleich mit Gopro Hero (der günstigsten von Gopro):
Die Yi Cam hat eigentlich alles was man braucht: Video-, Foto-, Zeitraffer-, Burst-, Timer-Aufnahmen. Im Vergleich zur günstigsten GoPro bietet sie jedoch einiges mehr.
Deren Abmessungen sind fast identisch mit der GoPro. Die Kantenlänge ist jeweils etwa 1mm grösser, dafür wiegt sie weniger, nämlich 72g statt 111g.
Die Yi Cam verfügt über Wifi und Bluetooth-Konnektivität, ebenso ist ein USB- und ein HDMI-Anschluss vorhanden. Die Gopro Hero verfügt lediglich über einen USB- und HDMI-Anschluss.
Die Yicam bietet mit ihrem 16Mpx Sony-Sensor mehr Video-Modis an (max 1080p 60fps), als die Gopro (5Mpx-Sensor) und max. 1080px 30fps.
Der Weitwinkel beträgt bei der YiCam 155° (Gopro etwas mehr 170°).
Bei der max. Speicherkarten-Grösse schlägt die YiCam (64GB) wiederum die Gopro (32GB).
YiCam-Spezifikationen:
- Sony Exmor R Sensor mit f2.8 Blende 155° Weitwinkel
- 16MP Fotoauflösung, max. 7 Bilder/s
- Maximal 1080p 60fps Videos
- weitere Modi: 720p 120fps & 480p 240fps Slow Motion
- Konnektivität: WLAN, Bluetooth 4.0
- microSDXC Speicher
- 72g Gewicht
- Abmessungen 60,4 x 42 x 21,2 mm
Unterschied Bedienung:
Die Gopro verfügt über ein kleines LCD-Display, über welches man direkt die Einstellungen einsehen und verändern kann.
Bei der Yicam fehlt dieses Display und folglich auch die direkte Einstellmöglichkeit. Da heute aber jeder ein Smartfon besitzt, ist das wohl kein Problem. Einstellungen erledigt man schneller über die zugehörige App, was auch bequemer ist als sich durch's Menu zu klicken. Die App gefällt mir sogar besser, als die von Gopro. Ich finde sie übersichtlicher und viele Einstellungen können direkt über kleine Wisch-Slider aktiviert oder deaktiviert werden.
Grundsätzlich braucht man die App auch nur, um Einstellungen festzulegen oder als Fernbedienung und Live-Vorschau.
Der so voreingestellte Video- und Foto-Modus kann direkt an der Kamera über den vorderen Button angewählt werden. Standardmässig ist beim Einschalten der Videomodus aktiv, ein weiterer Druck auf den Button und die Kamera ist im Foto-Modus usw.
Wie sieht man in welchem Modus man ist? Ganz einfach: Beim Videomodus leuchtet die LED neben dem Auslöseknopf, im Foto-Modus nicht.
Wer nach dem Einschalten lieber gleich den Foto-Modus möchte, kann dies ebenfalls in den Einstellungen festlegen.
Zubehör / Befestigungen:
Beim Zubehör kann man frecherweise gleich auf der GoPro-Schiene fahren, da die Yi Cam mit den GoPro-Mounts kompatibel ist. Einzig das wasserfeste Gehäuse muss für die YiCam erworben werden. Eventuell ist auch ein passender Frame zu empfehlen. Ansonsten passen diese Zubehör-Teile an GoPro-Mounts.
Spezielle Features der Yi Cam:
Hier könnte Gopro noch dazu lernen! Bei meiner Gopro3+ ist mir schon öfter passiert, dass der Wifi-Button ungewollt betätigt wurde. Dieser Button ist ein wenig zu empfindlich und schon bei leichtem Druck wird er aktiviert. Bemerkt man dies nicht, wird der Akku durch das eingeschaltete Wifi entladen.
Bei der YiCam schaltet sich das aktivierte Wifi beim Ausschalten der Kamera ebenfalls mit aus. Aktivieren lässt sich das Wifi nur bei eingeschalteter Kamera. Ein versehentliches Einschalten ist so nicht möglich. Eine blaue LED signalisiert das aktive Wifi.
Akku-Zustand-Anzeige: Der Einschalt / Modus-Button der YiCam ist farblich hinterleuchtet. Je nach Akku-Ladezustand ändert sich die Farbe von Blau (über 50%), nach Magenta (25-50%), nach Rot (unter 25%).
Die Yi Cam hat ferner ein 1/4 Zoll Stativ-Gewinde eingebaut, sogar eines aus Metall - Juhhuuu! So kann man die YiCam schnell an einem Stativ befestigen, ohne dafür einen speziellen Adapter zu benötigen.
Die Yi Cam macht auf Wunsch Aufnahmen mit eingeblendeten Datum / Zeit-Angaben. So könnte man sie auch als Dashcam verwenden.
Zu kaufen gibt es die YiCam bereits ab 70€ hier
Fazit: Preis / Leistung bei dieser Kamera ist ungeschlagen. Qualitativ sind die Aufnahmen einer Gopro3 ebenbürtig. Wer hier Unterschiede feststellen will, muss pingelig sein.
Für meinen Bedarf hat die Yi alles was es braucht. Auch wenn die Gopro3 nur ein bisschen besser wäre, dürfte man sich fragen, ob dies den fünffachen Preis einer Yi rechtfertigt? Wohl kaum!
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