In Foren und Webseiten findet man immer wieder interessante Diskussionen.
Bei elektronischen Problemen sind unterschiedliche Ansichten die Regel - aber nicht alle haben recht. Manchmal artet es gar in Streitereien aus und böse Worte fallen.
Auf einer Webseite ist mir folgende Diskussion aufgefallen. Es wurde über eine Schaltung diskutiert, mit unterschiedlichen Ansichten.
Ein Jahr später hinterlässt jemand einen unhöflichen Kommentar. Lustig finde ich den letzten Kommentar. Kann ein Widerstand ein Arschloch sein? Ich sage mal, es wäre möglich...
Einfache Stromquelle mit JFET
Als ich wieder einmal nach JFETs kramte um damit einen Mikrofon-Vorverstärker zu bauen, ist mir folgend aufgefallen: Man kann einen JFET als Simpel-Stromquelle für LEDs verwenden. Natürlich sind die Ströme hier gering, also ca. 10mA. Aber für normale Standard-LED reicht dies meistens.
Der JFET ist das einzige Bauteil dieser KSQ. Gate und Source werden dabei an 0V gelegt.
Das Drain geht zu den LEDs. Man kann natürlich mehrere LED in Serie schalten, muss einfach die Spannung entsprechend anpassen.
Wenn man in das Datenblatt sieht, interessiert die Kurve bei Vgs=0V. Wir sehen bei diese Gatespannung einen Drainstrom von ca. 10mA beim BF245B. Beim BF245C ist er noch etwas höher.
Folgend der Versuchsaufbau und die Strom-Messung. Für den Einen oder Anderen vielleicht eine Alternative, diese Poor-Man-KSQ.
Der JFET ist das einzige Bauteil dieser KSQ. Gate und Source werden dabei an 0V gelegt.
Das Drain geht zu den LEDs. Man kann natürlich mehrere LED in Serie schalten, muss einfach die Spannung entsprechend anpassen.
Wenn man in das Datenblatt sieht, interessiert die Kurve bei Vgs=0V. Wir sehen bei diese Gatespannung einen Drainstrom von ca. 10mA beim BF245B. Beim BF245C ist er noch etwas höher.
| BF245B |
| BF245C |
DIY-Computer-Möbel
Mein PC, der Drucker und allerlei anderes standen viele Jahre auf einem einfachen Holz-Regal neben dem Arbeitstisch. Da man öfters mal an die hinteren Anschlüsse des PCs ran muss, spendierte ich dem Regal irgendwann Rollen. So konnte ich es etwas nach vorne bewegen, um leichter an die Rückseite zu gelangen. Das war nun aber nicht die Super-Lösung. Der ganze Kabelsalat war unübersichtlich und das Regal etwas wackelig!
Kurz, eine neue Lösung musste her! Ein passendes Möbel für die eigene Konstellation an Geräten zu finden ist schier unmöglich. So entschloss ich mich für den Selbstbau.
Das Möbel sollte zwei Computer, den Drucker und einige externe Festplatten aufnehmen können und etwa die gleiche Höhe wie der Tisch haben. Auch sollte man den PC bequem öffnen können, ohne diesen aus dem Möbel entfernen zu müssen.
Ein erster Entwurf entstand mit Sketchup, dem intuitiven CAD-Programm von (heute) Google. Nach kurzer Einarbeitungszeit erstellt man mit Sketchup relativ schnell ein 3D-Modell. So kriegt man einen ersten 3D-Eindruck vom künftigen Möbel und kann leicht Anpassungen vornehmen.
Das Holz liess ich in einem Baumarkt zuschneiden. Am Sketchup-Modell können die notwendigen Masse zwecks Kontrolle ausgemessen werden. Man vermeidet so eventuelle Überlegungsfehler ;-)
Montiert war dann alles relativ schnell. Am Boden schraubte ich vier Laufrollen von IKEA an. An der Rückseite mussten mit der Stichsäge noch einige Aussparungen gesägt werden. Als Holz wählte ich übrigens geleimte Fichte, weil am billigsten. Nachträglich würde ich jedoch eher 3-schichtig verleimte Platten nehmen, da diese sich kaum verziehen. Ist nun aber wurscht, da soweit alles gut kam.
Jetzt fehlte nur noch etwas Farbe. Mit der Farbwahl mache ich es mir immer schwer. Hhmm, was für eine Farbe??? Irgendwann landete ich bei einem hellen Blau, manche nennen es Baby-Blau!
Als Kontrast dazu wurde die oberste Platte in Mahagoni lackiert. Der Tisch daneben sollte später in der gleichen Kombination lackiert werden, so meine Absicht. Die alte Lackierung, ein helles Grün, schien mir schon lange zu quitschig.
Das fertige Möbel lässt sich nun leicht verschieben. Wenigstens so viel, wie es der hintere Kabelstrang zulässt. Seitlich kommt man bequem an die Innereien ran. Auf der anderen Seite sind die externen Festplatten abgelegt. Alle werden über ein einzelnes, zentrales Netzteil versorgt. Das erspart unzählige Stecker-Netzteile! Der Drucker ist nun auch bequem zugänglich.
Ursprünglich wollte ich noch Plexiglas-Blenden am Möbel montieren, welche mit LED-Stripes hinterleuchtet werden. Tja, sähe sicher cool aus, vielleicht später?
Kurz, eine neue Lösung musste her! Ein passendes Möbel für die eigene Konstellation an Geräten zu finden ist schier unmöglich. So entschloss ich mich für den Selbstbau.
Das Möbel sollte zwei Computer, den Drucker und einige externe Festplatten aufnehmen können und etwa die gleiche Höhe wie der Tisch haben. Auch sollte man den PC bequem öffnen können, ohne diesen aus dem Möbel entfernen zu müssen.
Ein erster Entwurf entstand mit Sketchup, dem intuitiven CAD-Programm von (heute) Google. Nach kurzer Einarbeitungszeit erstellt man mit Sketchup relativ schnell ein 3D-Modell. So kriegt man einen ersten 3D-Eindruck vom künftigen Möbel und kann leicht Anpassungen vornehmen.
Das Holz liess ich in einem Baumarkt zuschneiden. Am Sketchup-Modell können die notwendigen Masse zwecks Kontrolle ausgemessen werden. Man vermeidet so eventuelle Überlegungsfehler ;-)
Montiert war dann alles relativ schnell. Am Boden schraubte ich vier Laufrollen von IKEA an. An der Rückseite mussten mit der Stichsäge noch einige Aussparungen gesägt werden. Als Holz wählte ich übrigens geleimte Fichte, weil am billigsten. Nachträglich würde ich jedoch eher 3-schichtig verleimte Platten nehmen, da diese sich kaum verziehen. Ist nun aber wurscht, da soweit alles gut kam.
Jetzt fehlte nur noch etwas Farbe. Mit der Farbwahl mache ich es mir immer schwer. Hhmm, was für eine Farbe??? Irgendwann landete ich bei einem hellen Blau, manche nennen es Baby-Blau!
Als Kontrast dazu wurde die oberste Platte in Mahagoni lackiert. Der Tisch daneben sollte später in der gleichen Kombination lackiert werden, so meine Absicht. Die alte Lackierung, ein helles Grün, schien mir schon lange zu quitschig.
Das fertige Möbel lässt sich nun leicht verschieben. Wenigstens so viel, wie es der hintere Kabelstrang zulässt. Seitlich kommt man bequem an die Innereien ran. Auf der anderen Seite sind die externen Festplatten abgelegt. Alle werden über ein einzelnes, zentrales Netzteil versorgt. Das erspart unzählige Stecker-Netzteile! Der Drucker ist nun auch bequem zugänglich.
Ursprünglich wollte ich noch Plexiglas-Blenden am Möbel montieren, welche mit LED-Stripes hinterleuchtet werden. Tja, sähe sicher cool aus, vielleicht später?
DIY-Kreis-Säge für Platinen
Der Hauptgrund für den Bau einer solchen Kreissäge war Bequemlichkeit! Das häufige Zuschneiden von selber geätzten Leiterplatten mit der Säge war nervig! Auch Holz und Plexiglas wollte regelmässig zugeschnitten werden. Mit Kreissäge geht's schneller und die Zuschnitte sind genauer.
Fertige Kreissägen gibt es im Handel, jedoch etwas überteuert! Meine Selbstgebaute wurde schlussendlich leider auch etwas teurer als gedacht. Wenn man dann noch die Arbeit dazu rechnet? Na ja, vielleicht doch besser eine kaufen ;-)
Aber einmal begonnen, musste das Werk vollendet werden! Die Konstruktion ist denn auch nicht ganz so trivial. Die Höhenverstellung des Sägeblattes erforderte bsw. einige Denkanstösse. Bisher verstellte ich das Sägeblatt jedoch praktisch nie.
Einen brauchbaren Motor zu finden war schwierig. Der verwendete Modellbau-Motor könnte noch etwas mehr Drehmoment haben, reicht aber für meinen Verwendungszweck aus. Stärkere Motoren ziehen mehr Strom, so dass man sich zuerst über die nötige Stromversorgung Gedanken machen sollte. Die Drehzahl wird über eine Elektronik stufenlos geregelt. Das war noch das Einfachste!
Natürlich baute ich gleich auch eine Staub-Absaugung ein. Das Hartmetall-Sägeblatt steckt in einem dichten Kasten aus Holz. Weiter führt ein Schlauch zu einem Stutzen, an welchem der Staubsauger angeschlossen wird.
Für die Stromversorgung wurde zuerst ein Netzteil mit Ringkern-Trafo eingebaut. Später baute ich es wieder aus und verwendete ein PC-Netzteil. Meistens funktionierte es, manchmal jedoch nicht. Das Netzteil stiess öfters an sein Limit und schaltete ab. Ein Leistungsfähigeres wollte ich nicht extra dazu kaufen. Nun stöpsle ich einfach meinen portablen Blei-Akku an. Der kann genug Strom liefern und Ruhe ist. Lediglich auf Nachladen ist zu achten.
Das Gehäuse wurde auch Holz gefertigt. Die Alu-Platte sollte rechtwinklig sein und der Schlitz für das Sägeblatt (samt Sägeblatt) natürlich auch rechtwinklig zur Anschlag-Kante. Um so etwas zu bearbeiten, fangen schon die ersten Probleme an! Ohne geeignete Maschinen ist Improvisation gefragt! Die Platte war zu gross, um mit meiner kleinen Fräse daran zu arbeiten.
Fertige Kreissägen gibt es im Handel, jedoch etwas überteuert! Meine Selbstgebaute wurde schlussendlich leider auch etwas teurer als gedacht. Wenn man dann noch die Arbeit dazu rechnet? Na ja, vielleicht doch besser eine kaufen ;-)
Aber einmal begonnen, musste das Werk vollendet werden! Die Konstruktion ist denn auch nicht ganz so trivial. Die Höhenverstellung des Sägeblattes erforderte bsw. einige Denkanstösse. Bisher verstellte ich das Sägeblatt jedoch praktisch nie.
Einen brauchbaren Motor zu finden war schwierig. Der verwendete Modellbau-Motor könnte noch etwas mehr Drehmoment haben, reicht aber für meinen Verwendungszweck aus. Stärkere Motoren ziehen mehr Strom, so dass man sich zuerst über die nötige Stromversorgung Gedanken machen sollte. Die Drehzahl wird über eine Elektronik stufenlos geregelt. Das war noch das Einfachste!
Für die Stromversorgung wurde zuerst ein Netzteil mit Ringkern-Trafo eingebaut. Später baute ich es wieder aus und verwendete ein PC-Netzteil. Meistens funktionierte es, manchmal jedoch nicht. Das Netzteil stiess öfters an sein Limit und schaltete ab. Ein Leistungsfähigeres wollte ich nicht extra dazu kaufen. Nun stöpsle ich einfach meinen portablen Blei-Akku an. Der kann genug Strom liefern und Ruhe ist. Lediglich auf Nachladen ist zu achten.
| Staubsaugeranschluss |
Das Gehäuse wurde auch Holz gefertigt. Die Alu-Platte sollte rechtwinklig sein und der Schlitz für das Sägeblatt (samt Sägeblatt) natürlich auch rechtwinklig zur Anschlag-Kante. Um so etwas zu bearbeiten, fangen schon die ersten Probleme an! Ohne geeignete Maschinen ist Improvisation gefragt! Die Platte war zu gross, um mit meiner kleinen Fräse daran zu arbeiten.
Auch die Halterung für den Motor ist ohne Maschinen eher schwierig anzufertigen, ausser man überlegt sich eben eine andere Konstruktion.
Der Anschlag-Winkel und dessen Führung war denn auch die letzte improvisierte Lösung bei diesem Projekt. Zum Glück passte der Winkel genau in die Nut des Alu-Profils, ist so verschiebbar. Mit einer Klemmvorrichtung wird er arretiert.
Ich baute manchmal einfach weiter, ohne eine exakte Lösung für die nächsten Schritte bereit zu haben. Irgendwie sollte es am Schluss einfach passen.
Die Säge funktioniert schlussendlich recht gut. Nützlich wäre noch ein, im Winkel verstellbarer Anschlag. Aber das Interesse nochmals zu tüfteln fehlt mir momentan.Der Anschlag-Winkel und dessen Führung war denn auch die letzte improvisierte Lösung bei diesem Projekt. Zum Glück passte der Winkel genau in die Nut des Alu-Profils, ist so verschiebbar. Mit einer Klemmvorrichtung wird er arretiert.
Ich baute manchmal einfach weiter, ohne eine exakte Lösung für die nächsten Schritte bereit zu haben. Irgendwie sollte es am Schluss einfach passen.
Fazit: Im Nachhinein finde ich die kleinere Kreissäge von Proxxon gar nicht mehr so teuer. Würde ich nun wohl eher kaufen, als nochmals einen Eigenbau zu wagen.
Video dazu hier
Total Commander und Card-Reader-Laufwerke
Total Commander ist ein verbreiteter Datei-Manager mit den klassischen zwei Fenstern. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass viele Leute noch mit dem Windoof-Explorer herum albern. Um Dateien übersichtlich und komfortabel herum zu schieben, braucht es nun mal zwei Fenster. Um Verzeichnisse zu synchronisieren ganz sicher ein Tool wie eben Total Commander.
Mich ärgerte nur, dass die Laufwerke vom Kartenleser immer angezeigt blieben. Für jede jemals eingesteckte SD-Card dann auch noch ein neues Laufwerk dazu kam.
Um dies abzustellen, kann man folgendes tun. Man suche die Datei wincmd.ini und öffne diese. Wer sie nicht findet, der muss zuerst die Anzeige von unsichtbaren und System-Dateien aktivieren.
Unter Configuration erstellt man eine weitere Zeile: HideRemovableNoMedia=7 und speichert die Datei.
Danach werden nur noch aktive Laufwerke angezeigt.
Mich ärgerte nur, dass die Laufwerke vom Kartenleser immer angezeigt blieben. Für jede jemals eingesteckte SD-Card dann auch noch ein neues Laufwerk dazu kam.
Um dies abzustellen, kann man folgendes tun. Man suche die Datei wincmd.ini und öffne diese. Wer sie nicht findet, der muss zuerst die Anzeige von unsichtbaren und System-Dateien aktivieren.
Unter Configuration erstellt man eine weitere Zeile: HideRemovableNoMedia=7 und speichert die Datei.
Danach werden nur noch aktive Laufwerke angezeigt.
Korad KA3005 Lüfter-Modification
Das Korad KA3005 ist ein günstiges Labor-Netzteil mit gutem Preis / Leistungsverhältnis. Man erhält es bsw. hier
Die Kühlung der Leistungstransistoren ist jedoch grenzwertig und könnte eindeutig besser gelöst werden. Für diesen Preis muss man jedoch kleinere Schwächen tolerieren, oder man greift halt tiefer in den Geldbeutel und kauft ein anderes Gerät.
Diese Lösung hier senkt den Geräuschpegel erheblich. Der eingebaute Original-Ventilator ist ein lauter, chinesischer Quirl vom Typ JSF8025MS. Dessen Drehzahl ermittelte ich mit meinem Stroboskop. Es sind genau 2580 RPM.
Als Ersatztyp entschied ich mich für einen Arctic F8TC, welcher sogar recht preisgünstig ist. Dessen Drehzahl bewegt sich zwischen 500 und 2000 RPM, je nach Temperatur, denn er wird durch einen externen Temperatur-Sensor geregelt. Sein Airflow beträgt 31CFM, was kein schlechter Wert ist.
Nun, die Kühlung des Netzteils bleibt nach wie vor grenzwertig, zumindest bei Voll-Last. Aber in der Praxis belaste ich das Teil zu 99% auch nur wenig bis sehr gering. So macht es wirklich keinen Sinn, wenn der Lüfter gleich beim Einschalten hochtourig anläuft und Lärm produziert.
Der neue Arctic schaltet erst ab einer gewissen Temperatur hoch. Ansonsten kühlt er ausreichend und ist kaum zu hören. Auch bei grösserer Belastung ist er bedeutend leiser.
Der Lüfter ist problemlos zu ersetzen, sofern er die Standard Masse 80x80x25mm einhält.
Ferner störten mich die eingestanzten Luftauslässe am Gehäuse, welche eher als Luftbremse wirken.
Ich entfernte diesen Teil mit einem Dremel und schraubte das Lüftergitter eines alten ATX-Netzteiles hinten dran. Sieht nicht nur besser aus, sondern behindert die ausströmende Luft auch weniger.
Beim Leistungstest mit einer 12V / 50W-Halogenlampe als Last, hielt ich die Temperatur am Kühler und an den Transistoren im Auge. Über den Daumen hat sich hier nicht viel geändert.
Vorerst lasse ich weitere Stress-Tests sein und überlege mir gelegentlich noch weitere Massnahmen zur Verbesserung der Kühlung.
Die hier gezeigte Lösung bietet mit geringsten Mitteln eine enorme Verbesserung. Bei wenig Belastung bleibt das Netzteil unhörbar.
Fazit: Nach nun längerer Verwendung dieses Netzteiles, hat sich die Sache bewährt und ich überlege mir keine weiteren Massnahmen mehr dazu.
Die Kühlung der Leistungstransistoren ist jedoch grenzwertig und könnte eindeutig besser gelöst werden. Für diesen Preis muss man jedoch kleinere Schwächen tolerieren, oder man greift halt tiefer in den Geldbeutel und kauft ein anderes Gerät.
Diese Lösung hier senkt den Geräuschpegel erheblich. Der eingebaute Original-Ventilator ist ein lauter, chinesischer Quirl vom Typ JSF8025MS. Dessen Drehzahl ermittelte ich mit meinem Stroboskop. Es sind genau 2580 RPM.
Als Ersatztyp entschied ich mich für einen Arctic F8TC, welcher sogar recht preisgünstig ist. Dessen Drehzahl bewegt sich zwischen 500 und 2000 RPM, je nach Temperatur, denn er wird durch einen externen Temperatur-Sensor geregelt. Sein Airflow beträgt 31CFM, was kein schlechter Wert ist.
Nun, die Kühlung des Netzteils bleibt nach wie vor grenzwertig, zumindest bei Voll-Last. Aber in der Praxis belaste ich das Teil zu 99% auch nur wenig bis sehr gering. So macht es wirklich keinen Sinn, wenn der Lüfter gleich beim Einschalten hochtourig anläuft und Lärm produziert.
Der neue Arctic schaltet erst ab einer gewissen Temperatur hoch. Ansonsten kühlt er ausreichend und ist kaum zu hören. Auch bei grösserer Belastung ist er bedeutend leiser.
Der Lüfter ist problemlos zu ersetzen, sofern er die Standard Masse 80x80x25mm einhält.
Ferner störten mich die eingestanzten Luftauslässe am Gehäuse, welche eher als Luftbremse wirken.
Ich entfernte diesen Teil mit einem Dremel und schraubte das Lüftergitter eines alten ATX-Netzteiles hinten dran. Sieht nicht nur besser aus, sondern behindert die ausströmende Luft auch weniger.
Beim Leistungstest mit einer 12V / 50W-Halogenlampe als Last, hielt ich die Temperatur am Kühler und an den Transistoren im Auge. Über den Daumen hat sich hier nicht viel geändert.
Vorerst lasse ich weitere Stress-Tests sein und überlege mir gelegentlich noch weitere Massnahmen zur Verbesserung der Kühlung.
Die hier gezeigte Lösung bietet mit geringsten Mitteln eine enorme Verbesserung. Bei wenig Belastung bleibt das Netzteil unhörbar.
Fazit: Nach nun längerer Verwendung dieses Netzteiles, hat sich die Sache bewährt und ich überlege mir keine weiteren Massnahmen mehr dazu.
Pflanzen-Beleuchtung II
Meine erste Pflanzen-Beleuchtung auf LED-Basis war als kleiner Versuch gedacht. Später hatte ich die Lampe erneut umgebaut und eine zusätzliche 10W-LED montiert.
Das Ding musste gut verstellbar, stabil sein und ausreichend Beleuchtungsfläche bieten.
Der restliche Chilli-Samen vom letzten Jahr war noch vorhanden und wurde in kleine Töpfe gesät. Nach einigen Tagen keimten die Ersten bereits.
Also montierte ich meine alte Canon auf ein Stativ und liess sie alle acht Minuten ein Foto schiessen. Dank meines Kamera-Netzteiles war die Kamera stets mit Strom versorgt. Alles wurde über eine Schaltuhr geschalten, denn Nachts sollten auch die Pflänzlein etwas Erholung haben.
Das Resultat von 19 Tagen Wachstum ist auf folgendem Filmlein zu beobachten.
Ich hatte nun mehr Chillis, als vorgesehen war. Die Pflänzlein wurden in kleine Töpfe verteilt, daher reichte die Beleuchtung nicht mehr für alle.
So suchte ich noch einige rote Power-LEDs zusammen, welche auf einem zusätzlichen Kühler montiert wurden. Die Leistung der Stromquelle konnte nun zu 95% ausgereizt werden.
Das Ding musste gut verstellbar, stabil sein und ausreichend Beleuchtungsfläche bieten.
Der restliche Chilli-Samen vom letzten Jahr war noch vorhanden und wurde in kleine Töpfe gesät. Nach einigen Tagen keimten die Ersten bereits.
Also montierte ich meine alte Canon auf ein Stativ und liess sie alle acht Minuten ein Foto schiessen. Dank meines Kamera-Netzteiles war die Kamera stets mit Strom versorgt. Alles wurde über eine Schaltuhr geschalten, denn Nachts sollten auch die Pflänzlein etwas Erholung haben.
Das Resultat von 19 Tagen Wachstum ist auf folgendem Filmlein zu beobachten.
So suchte ich noch einige rote Power-LEDs zusammen, welche auf einem zusätzlichen Kühler montiert wurden. Die Leistung der Stromquelle konnte nun zu 95% ausgereizt werden.
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